Betriebliche Gesundheitsförderung an der Med Uni

Das Konzept berücksichtigt bewusst die Rolle der Universität in der Gesellschaft, da hieraus auch eine prägende Vorbildwirkung für die Bevölkerung an sich als auch für die MitarbeiterInnen selbst abzuleiten ist. 
Betriebliche Gesundheitsförderung an der Medizinischen Universität Graz dient einerseits der Unterstützung der MitarbeiterInnen zur Erfüllung Ihrer Kernaufgaben durch die Schaffung einer gesundheitsfördernden Organisationskultur und -struktur (nach der Ottawa-Charta) sowie Stärkung des WIR-Gefühls. Zentrale Anliegen sind die Verbesserung der organisatorischen Abläufe und Prozesse im Haus, Optimierung der Kommunikationsstrukturen, Verbesserung der Achtsamkeit und Wertschätzung im Umgang miteinander. Zentral ist weiters der Punkt der Stärkung der Eigenverantwortlichkeit jeder Mitarbeiterin, jedes Mitarbeiters sowie das erkennbar machen von bestehenden, positiven Ressourcen. 
Aus dem Wissen heraus, dass seelische Gesundheit nach wie vor in BGF-Projekten zu wenig intensiv behandelt wird, möchte die Universität hierauf bewusst von Anfang an ihr Augenmerk lenken. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Führungskräfteentwicklung im Haus, die als Vorbilder und Opinion Leader maßgeblich zu einer gesunden Organisation beitragen. BGF soll als integrativer, alltäglicher Bestandteil der Führungsarbeit gesehen werden. 
Ein weiteres maßgebliches Differenzierungsmerkmal des BGF-Konzeptes der Med Uni Graz ist die Besonderheit, dass durch interuniversitäre Zusammenarbeit, Ergebnisse und Erfahrungen auch Studien begleitet und evaluiert werden können. Zur Umsetzung eines BGM-Konzeptes wird die Medizinische Universität auf den Ansatz der Effectuation (www.effectuation.at) zurückgreifen, um mit bestehenden Ressourcen in kleinen Entwicklungsschritten erfolgreich zu sein. 
Durch die Unterzeichnung der „Charta für betriebliche Gesundheitsförderung“ bekennt sich die Universität zu den Prinzipien der BGF: Partizipation, Integration, Projektmanagement, Ganzheitlichkeit. 

Charta für betriebliche Gesundheitsförderung