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Medical University of Graz

Verteilung von Erlösen aus Verwertungsaktivitäten

Vom Erlös aus Verwertungsaktivitäten werden sämtliche Kosten, die dem Schutz und der Verwertung von geistigem Eigentum zugeordnet sind, abgezogen. Diese Abzüge beinhalten alle Ausgaben für eine Patentanmeldung, insbesondere Anwaltskosten, Gebühren, Übersetzungskosten und Notariatskosten, weiters Ausgaben für die Registrierung von Urheberrechten, Gerichtsverfahren, Marketing, Lizenzierung, den Erwerb von verwandten Rechten oder Genehmigungen, die notwendig sind, um das geistige Eigentum zu lizenzieren und ähnliche Kosten.

Der verbleibende Erlös (= Nettoeinnahmen) wird unter Vorbehalt allfälliger gerechtfertigter finanzieller Ansprüche Dritter grundsätzlich wie folgt aufgeteilt:

 

35%

der Nettoeinnahmen, gegebenenfalls abzüglich Dienstgeberbeiträgen, erhält der/ die ErfinderIn. Ist mehr als ein/e ErfinderIn an der Erfindung beteiligt, wird der Anteil entsprechend den Angaben der ErfinderInnen in der Erfindungsmeldung, aufgeteilt.

20%

erhält der/ die ErfinderIn zweckgewidmet zur Unterstützung seiner/ ihrer Forschung auf ihren Innenauftrag an der Medizinischen Universität Graz. Sind mehrere ErfinderInnen an der Erfindung beteiligt, wird der Anteil gemäß den Erfinderbeteiligungen auf die jeweiligen ErfinderInnen bzw. deren Innenaufträge aufgeteilt. Können sich die ErfinderInnen nicht auf die prozentuellen Erfinderanteile einigen, verbleibt dieser Anteil bei dem für Technologietransfer zuständigen Rektoratsmitglied, zur Förderung weiterer Technologietransferaktivitäten an der Medizinischen Universität Graz. Im Falle des Ausscheidens einer ErfinderIn, verbleibt sein/ihr Anteil ab diesem Zeitpunkt bei dem für Technologietransfer zuständigen Rektoratsmitglied, zur Förderung weiterer Technologietransferaktivitäten an der Medizinischen Universität Graz.

20%

erhält zweckgewidmet zur Unterstützung der Forschung die Organisationseinheit (OE) in ungegliederten OEs oder die Abteilung in gegliederten OEs. Ist mehr als eine OE oder Abteilung an der Erfindung beteiligt, wird der Anteil gemäß den Erfinderbeteiligungen auf die jeweiligen OEs oder Abteilungen aufgeteilt. Können sich die ErfinderInnen nicht auf die prozentuellen Erfinderanteile einigen, verbleibt dieser Anteil bei dem für Technologietransfer zuständigen Rektoratsmitglied, zur Förderung weiterer Technologietransferaktivitäten an der Medizinischen Universität Graz .

25%

verbleiben bei dem für Technologietransfer zuständigen Rektoratsmitglied, zur Förderung weiterer Technologietransferaktivitäten an der Medizinischen Universität Graz.

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