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Medical University of Graz

Gleichstellung : Frauenförderung :
Diversity Management

Gleichstellungsmaßnahmen zielen darauf ab, für alle Bevölkerungsgruppen gleiche Ausgangssituationen und Bedingungen zu schaffen. Das Gleichbehandlungsgebot für Universitäten leitet sich neben anderen internationalen und nationalen Rechtsnormen aus dem Bundesgleichbehandlungsgesetz ab.  

Ein wichtiges Tool für Gleichstellung ist Gender Mainstreaming bzw. Diversity Mainstreaming. Darunter versteht man, den Aspekt Geschlecht bzw. andere ungleichheitbildende Faktoren (z.B. Herkunft, sexuelle Orientierung, Alter etc.), in alle Konzepte und Maßnahmen auf allen Ebenen und in jeder Phase miteinzubeziehen.  

Neben Maßnahmen zur Gleichstellung gibt es aber auch die gesetzliche Vorgabe zur Förderung von Frauen (affirmative action), um Ungleichheiten nicht nur durch Gesetze vorzubeugen, sondern auch bestehende Ungleichheiten schneller abzubauen. Ein Instrument zur Frauenförderung ist etwa die Quote, aber auch informell gibt es Möglichkeiten Frauen speziell zu fördern z.B. durch gezielte Weiterbildungsangebote und Information, Stipendien, Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Netzwerken.  

Zunehmend rückt auch in das Bewusstsein, dass Geschlecht nicht als isolierte Kategorie betrachtet werden darf. Kommt es zu Ungleichheiten innerhalb der Gesellschaft, sind meistens mehrere Faktoren miteinzubeziehen. Diese Verschränkungen (Intersektionalität) werden durch Diversity Managment (DiM) in der Verwaltung berücksichtigt.

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