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Medical University of Graz

Neuregelung : Zusatzurlaub aufgrund Behinderung

 

Der Anspruch auf Zusatzurlaub aufgrund Behinderung ist im BDG (§72), im VBG (§27b) und im KV (§19) geregelt.

Grundvoraussetzung war bisher die Vorlage eines Bescheides nach § 14 Abs. 1 od. 2 BEinstG (Voraussetzung dafür ist ein Grad der Behinderung von mind. 50%) oder der Bezug einer Rente wegen Minderung der Erwerbsfähigkeit als Folge eines Arbeits-/Dienstunfalls oder einer Berufskrankheit oder der Bezug einer Rente nach Heeresversorgungsgesetz.

Aufgrund dieser  Regelungen, war es oft für einzelne sehr schwierig festzustellen, ob und in welcher Höhe Anspruch auf zusätzlichen Urlaub besteht.

Aus diesem Grund, aber vor allem aus Gründen der Gleichstellung aller Kolleginnen und Kollegen mit Behinderung, wurde die Vergabe dieses Zusatzurlaubes neu geregelt und vom Rektorat am 2. März 2015 wie folgt beschlossen:

 

Die Vergabe von Zusatzurlaub aufgrund Behinderung wird gestaffelt ab 20% Grad der Behinderung in Anlehnung an die Regelungen im KV § 19 Abs. 8, BDG § 72 und VBG § 27b wie folgt durchgeführt:

mind. 20% = 2 Tage

mind. 30% = 3 Tage

mind. 40% = 4 Tage

mind. 50% = 5 Tage

im Verhältnis des jeweiligen Beschäftigungsausmaßes.

Als Nachweis gilt der Bescheid des Sozialministeriumservice in dem der Grad der Behinderung behördlich festgestellt wurde. Dieser ist zwingend vorzulegen.

Da es vom Sozialministeriumservice (vormals Bundessozialamt) unterschiedliche Bescheide zur Feststellung des Grades der Behinderung gibt, wurde bewusst auf die Aufzählung einzelner verzichtet.  

 

 

 

 

 


        
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