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Medical University of Graz

Wichtige allgemeine Informationen
für Lehrende

Bei der  Absolvierung von Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter (z.B.: SE, UE) werden  im Regelfall folgende Kriterien angewandt:

  • Es sind mindestens 85% Anwesenheit für die gesamte, unter Umständen auch aus Beiträgen mehrerer Fächer bestehende, Lehrveranstaltung zur positiven Absolvierung derselben nötig.
  • Für Studierende mit Betreuungspflichten wird nach Genehmigung durch die Studienrektorin/ den   Studienrektor   die   Anwesenheitspflicht   bei   Lehrveranstaltungen   mit   immanentem Prüfungscharakter   auf   75%   reduziert.   Die   Differenz   auf   die   allgemein   üblichen   85% Anwesenheitspflicht wird im Rahmen von Ersatzleistungen erbracht.

Unter Berücksichtigung der der Medizinischen Universität Graz zukommenden Fürsorgepflicht sowie in Anwendung der Grundsätze des Mutterschutzgesetzes (MSchG) wird darauf hingewiesen, dass die Teilnahme an Lehrveranstaltungen nur dann möglich ist, wenn durch eine bloße Anwesenheit keine Risiken oder Gefahren für die schwangere Studierende und/oder das Kind bestehen.

Die Ausübung von körperlich anstrengenden oder für die Schwangere oder das Kind gefährlichen oder schädlichen Tätigkeiten bzw. die Durchführung von Tätigkeiten mit gesundheitsgefährdenden Faktoren (Strahlen- oder Infektionsgefahren) im Rahmen von Lehrveranstaltungen ist jedenfalls nicht zulässig. Nach dem MSchG besteht insbesondere die letzten acht Wochen vor und die ersten acht Wochen nach dem Geburtstermin (bei Früh-, Mehrlingsgeburten, Kaiserschnittentbindungen mind. 12 Wochen) eine absolute Schutzfrist zum Schutz und der Sicherheit der Mutter sowie des Kindes.

Unter Hinweis auf die Ihnen als werdende Mutter zukommende Eigenverantwortung werden Sie daher ersucht, bei der Teilnahme an Lehrveranstaltungen und Prüfungen die Grundsätze des MSchG mit zu berücksichtigen, um so potentielle Gefahrensituationen für Sie und Ihr Kind auszuschließen.

Mit der Kenntnis der Schwangerschaft einer Studierenden sind Lehrende und KoordinatorInnen verpflichtet, schwangere Studierende von Tätigkeiten auszuschließen, wenn ein Risiko im oben genannten Sinne besteht. Dies betrifft in besonderem Maße Seminare, Praktika und insbesondere klinische Praktika.

Die ÖH Med Graz informiert ausführlich über den Versicherungsschutz für Studierende.

Aufgrund einer Richtlinie der KAGes, die in Übereinstimmung mit einer Empfehlung des Obersten Sanitätsrates erstellt wurde, ist es für alle Personen, die an KAGes-Spitälern tätig sind, erforderlich, die Immunität gegen Masern, Mumps, Röteln sowie Varicellen (Wind-pocken) nachzuweisen. Dies betrifft auch die im klinischen Bereich tätigen Studierenden der Medizinischen Universität Graz.

Nähere Informationen sind auf unserer Website zu finden.

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