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Medizinische Universität Graz

Selman Uranüs (Mitte) - Bild: Werner Stieber

Chirurgie: Science Lunch

Großes Interesse herrschte bei der wissenschaftlichen Mittagssitzung zum Thema Minimal Invasive Chirurgie.

Minimal Invasive Chirurgie – Was ist sie, was kann sie?


Im Rahmen der wissenschaftlichen Mittagspause „Science Lunch“ der Wissenschaftlichen Gesellschaft der Ärztinnen und Ärzte in der Steiermark hat Univ.-Prof.Dr.Dr.h.c. Selman Uranüs, Sektion für Chirurgische Forschung der Medizinischen Universität Graz, kürzlich einen Vortrag über die Minimal Invasive Chirurgie (MIC) gehalten. Basierend auf den wichtigsten Errungenschaften der laparoskopischen Chirurgie weckte dieser Vortrag im Hörsaalzentrum der Med Uni Graz enormes Interesse vieler ÄrztInnen und Studierenden. Im Anschluss an den Vortrag hatten die ZuhörerInnen die Möglichkeit sich eines der modernsten Laparoskopiegeräte anzusehen und an einem experimentellen Modell selbst zu operieren.


Genau 30 Jahre nach den ersten Eingriffen mit dieser Technik gibt es heute kein Organ mehr, welches nicht laparoskopisch operiert wird. Minimierung des Operationstraumas durch Verwendung von Mini-Instrumenten führt zu geringerem Blutverlust und zu einer Reduktion der Schmerzen. Die körperliche Erholung und die Rückkehr zur Arbeit erfolgen rasch. Das kosmetische Ergebnis ist bestechend. Die Grazer Chirurgie gehört zu den führenden Zentren Europas, welches seit der Geburtsstunde dieser Technik federführend an ihrer Weiterentwicklung arbeitet.

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