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Medizinische Universität Graz

Interprofessionalitaet in der Allgemeinmedizin

Info: Primärversorgung Neu

Zukunftskonferenz 2.0: Die Zukunft der Allgemeinmedizin heißt interprofessionelles Teamwork.

Symposium an der Med Uni Graz zeigt die Zusammenarbeit von morgen


Ab morgen wird die Medizinische Universität Graz für zwei Tage zum Hotspot für die Allgemeinmedizin, wenn sich ExpertInnen aus ganz Österreich zum Thema „Interprofessionalität in der Primärversorgung“ in Graz zusammenfinden und damit ein höchstaktuelles Thema in der Gesundheitspolitik diskutieren. Gleichzeitig feiert das Österreichische Forum Primärversorgung als kollegiales Netzwerk österreichischer ExpertInnen seinen ersten Geburtstag.

 

Interprofessionelle Allgemeinmedizin: Gesundheitssystem im Umbruch  

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr lädt das Institut für Allgemeinmedizin und Evidenzbasierte Versorgungsforschung der Medizinischen Universität Graz heuer zum zweiten Mal zur Zukunftskonferenz an die Med Uni Graz ein. Mit dem Tagungstitel „Interprofessionalität in der Primärversorgung“ greifen die Grazer WissenschafterInnen ein besonders aktuelles und vieldiskutiertes Thema auf, wie auch Institutsvorständin Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Siebenhofer-Kroitzsch hervorhebt: „Noch nie war die Bereitschaft zur Weiterentwicklung der Allgemeinmedizin und Primärversorgung in Österreich über alle Berufsgruppen und Institutionen so deutlich spürbar. Daher auch die bewusste Entscheidung als universitäres Institut das Thema der Interprofessionalität in der Allgemeinmedizin in den Fokus zu rücken“.

 

Erfolgreich vernetzt: Österreichisches Forum Primärversorgung feiert Geburtstag  

Seit dem Vorjahr ist es den engagierten Grazer WissenschafterInnen höchst erfolgreich gelungen, ein kollegiales und sehr aktives Netzwerk in der Primärversorgung aufzubauen. Dieses Österreichische Forum Primärversorgung – kurz OEFOP – feiert nun seinen ersten Geburtstag. Priv.-Doz. Dr. Stefan Korsatko, MBA, Organisator des Symposiums und erster OEFOP Bundessprecher erklärt den Erfolg so: „Unsere aktive und höchstengagierte Primärversorgungscommunity trägt dazu bei, EntscheidungsträgerInnen und AkteurInnen im Gesundheitssystem bei der Umsetzung von Primary Health Care in Österreich bestmöglich zu unterstützen, so dass das bestehende System zu einem starken Primärversorgungssystem weiterentwickelt werden kann, das sich in 20 Jahren mit den Besten der Welt messen wird können.“

 

Gemeinsam stark: Teamwork als Zukunftsmodell in der Primärversorgung  

Die Behandlung von PatientInnen erfolgt in der österreichischen Primärversorgung in der Regel „multiprofessionell“. Das bedeutet, PatientInnen besuchen nach der Ordination des Hausarztes verschiedenste TherapeutInnenen und Einrichtungen. In Zukunft soll die Betreuung in der Primärversorgung idealerweise „interprofessionell“ erfolgen, also in enger und perfekt aufeinander abgestimmter Teamarbeit. Das sehr abwechslungsreiche Programm des Symposiums betrachtet diesen Aspekt der „Interprofessionalität“ aus den verschiedenen Blickwinkeln aller beteiligten Gesundheitsberufe. So wird neben der essentiellen Rolle des Hausarztes bzw. der Hausärztin beispielsweise auch die Rolle der Krankenpflege, Sozialarbeit oder psychischen Betreuung intensiv beleuchtet. VertreterInnen wichtiger Gesundheitsinstitutionen werden zusätzlich aufschlussreiche Einblicke in den Status-Quo der Umsetzung der neuen Primärversorgungseinheiten gewähren.

 

Zukunftskonferenz 2.0: Interprofessionalität in der Primärversorgung  

Freitag, 07. April bis Samstag, 08. April 2017
Medizinische Universität Graz, Hörsaalzentrum


Weitere Informationen:  
Priv.-Doz. Dr. Stefan Korsatko, MBA
Institut für Allgemeinmedizin und Evidenzbasierte Versorgungsforschung
Medizinische Universität Graz
Tel.: +43 316 385 72835
stefan.korsatko(at)medunigraz.at
http://allgemeinmedizin.medunigraz.at/symposium-2017/

Presse-Information

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