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Medizinische Universität Graz

ReferentInnen am NanoWorldCancerDay 2017

Info: NanoWorldCancerDay 2017

Anlässlich des Welttages zur Nanotechnologie in der Krebsforschung stellen ExpertInnen neue Entwicklungen vor

NanoWorldCancerDay 2017: ExpertInnen im Gespräch


Die BioNanoNet Forschungsgesellschaft mbH und die Medizinische Universität Graz veranstalteten anlässlich des NanoWorldCancerDay 2017 ein Expertengespräch, um auf die neuesten Entwicklungen in der Nanotechnologie im Zusammenhang mit der Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen aufmerksam zu machen.


Die ReferentInnen im Überblick:

• Begrüßung
Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg, Rektor
Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Beatrix Karl, Abgeordnete zum Nationalrat

• NanoWorldCancerDay 2017
Andreas Falk, MSc., BioNanoNet Forschungsgesellschaft mbH

• PatientInnenbedürfnisse in der Behandlung von Krebs
Mag.a Elisabeth Andritsch, Klinische Abteilung für Onkologie

• Fortschritt in der Krebsbehandlung durch nanotechnologisch ermöglichte Anwendungen
Univ.-Prof. Dr. Michael Speicher, Institut für Humangenetik

• Verbesserung der Krebsbehandlung durch wissenschaftliche Infrastruktur
Univ.-Prof. Dr. Berthold Huppertz, Biobank Graz

• Nanotechnologische Anwendungen in der Medizin
Assoz.-Prof. PD Mag. Dr. Roland Malli NGFI Next Generation Fluorescence Imaging GmbH


Krebsforschung an der Med Uni Graz

Die Medizinische Universität Graz spielt national und international eine bedeutende Rolle in der Krebsforschung. Die wissenschaftliche Expertise der ForscherInnen an der Med Uni Graz bündelt sich im Forschungsfeld Krebsforschung, einem der vier zentralen Forschungsgebiete der Institution. Rund 250 wissenschaftliche Publikationen und mehr als 40 Forschungsprojekte jährlich zeugen vom großen Engagement in diesem wichtigen Bereich.


Als gemeinsame Einrichtung von Med Uni Graz und LKH-Universitätsklinikum Graz vereint das Comprehensive Cancer Center Graz alle WissenschafterInnen und ÄrztInnen, welche sich am Standort mit der Krebserkrankung auseinandersetzen. So ist sichergestellt, dass sich die Ergebnisse aus der Grundlagenforschung an den vorklinischen Instituten und der angewandten Forschung an den klinischen Abteilungen im Wohl des Patienten widerspiegeln. Das Grazer Krebszentrum kooperiert zudem mit weiteren Einrichtungen und ist mit Krebszentren im In- und Ausland vernetzt. Gesamtuniversitär findet in diesem Bereich ein befruchtender Austausch der verschiedensten Disziplinen statt.


Im Bereich der Nanomedizin bzw. der Nanotechnologie für die Diagnose und auch Therapie der Krebserkrankung leisten die WissenschafterInnen an der Med Uni Graz einen enormen Beitrag. Die essentielle Basis dafür bildet die Biobank Graz, eine der europaweit größten Sammlungen von biologischen Proben mit derzeit rund 7,5 Millionen Proben. Diese Vielfalt ebnet auch den Weg in die personalisierte Medizin, wofür die Nanotechnologie ein geeignetes Instrument darstellt. Auch die wissenschaftliche Vernetzung mit der Universität Graz und der Technischen Universität Graz im Rahmen der interuniversitären Forschungskooperation BioTechMed-Graz und die Vernetzung von Grundlagenforschung und Wirtschaft durch die BioNanoNet Forschungsgesellschaft mbH sind wesentliche Vorteile am Standort Graz.


Das Ziel jeder Krebstherapie liegt darin, Medikamente möglichst nur im Tumor wirksam werden zu lassen, um so den Körper vor Nebenwirkungen verschonen zu können. Hier kommt die Nanotechnologie zum Einsatz, die es ermöglicht, dass sich der Wirkstoff in Form von Nanopartikeln direkt im Krebsgewebe anreichert, da im Körper zirkulierende nanostrukturierte Materialien vom Tumor wie von einem Schwamm aufgesogen werden.



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