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Medizinische Universität Graz

Eroeffnung Simulationszentrum

Simulation: Zentrum eröffnet

Das Medizinische Simulations- und Trainingszentrum nimmt nach einer intensiven Testphase seinen Vollbetrieb auf.

Allen MitarbeiterInnen der KAGes, seien es ÄrztInnen, Pflegekräfte oder MitarbeiterInnen weiterer Gesundheitsberufe steht ein österreichweit einzigartiges Kompetenzzentrum für innovative, fertigkeitenorientierte Aus- und Weiterbildung zur Verfügung. Räumlich großzügig gestaltet und nach modernsten didaktischen Prinzipien betrieben übernimmt das Medizinische Simulations- und Trainingszentrum (SIMZ) eine zentrale Rolle in Ausbildung und Training medizinischer, pflegerischer und therapeutischer Berufe.

KAGes und Med Uni Graz sind übereingekommen, dass bis zum Bezug des neuen Clinical Skills Centers (CSC) der Med Uni Graz auch Ausbildung von Studierenden der Med Uni Graz im Medizinischen Simulations- und Trainingszentrum der KAGes stattfinden kann.

Detailgetreue und zugleich kosteneffiziente Kulissenarchitektur, modernste technische Infrastruktur und ein multiprofessionelles Team aus Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der Medizinischen Simulation schaffen ein sicheres Lern- und Trainingsumfeld für alle Lernenden und Trainierenden. Von diesem profitieren BerufsanfängerInnen ebenso wie routinierte Profis. Darüber hinaus stehen Infrastruktur und Know-How des Medizinischen Simulations- und Trainingszentrums Steiermark im Sinne eines kooperativen Austausches und zur Nutzung auch anderen Gesundheitsdienstleistern der Region zur Verfügung.

Mit der Inbetriebnahme des MED CAMPUS Graz und den damit zusätzlich zur Verfügung stehenden Clinical Skills Center (CSC) Einrichtungen der Med Uni Graz steht zukünftig auch den Studierenden der Med Uni Graz ein erweitertes Angebot an Räumlichkeiten zur Verfügung. Beide Institutionen verfolgen das Ziel, Synergieeffekte für die studentische Lehre, die postgraduelle Weiterbildung sowie die Aus- und Weiterbildung aller Berufsgruppen innerhalb der KAGes im größtmöglichen Maße auszuschöpfen.

Weiters ist in Diskussion, in Zukunft sowohl das Medizinische Simulations- und Trainingszentrum als auch das Clinical Skills Center als gemeinsame Institution zu führen. Dadurch kann zwischen beiden Trägern mehr Durchlässigkeit und Kontinuität in der Aus-, Fort- und Weiterbildung entstehen.

Für die beiden KAGes-Vorstände Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Tscheliessnigg und Dipl. KHBW Ernst Fartek, MBA bringt dieses High-Tech-Trainingszentrum einen enormen Qualitätsschub in der medizinisch-pflegerischen Aus- und Weiterbildung, der sich unmittelbar auf die Patientensicherheit auswirkt: „Unsere Patienten vertrauen auf die hohe medizinische und pflegerische Versorgungsqualität in unseren KAGes-Spitälern. Es fordert uns permanent, diese hohe Qualität zu halten und weiter zu entwickeln. Die Errichtung des neuen benchmarkgebenden Simulations- und Trainingszentrums ist für uns ein wichtiger Eckpfeiler in der Absicherung und Weiterentwicklung der bestehenden hohen Patientensicherheit."

„Mit der Eröffnung des österreichweit ersten Clinical Skills Centers an einer Medizinischen Universität im Jänner 2009 bewies die Med Uni Graz einmal mehr ihre Vorreiterrolle in der innovativen Ausbildung zukünftiger MedizinerInnen. Dieses Erfolgskonzept, das unter anderem bereits mit dem Michael Hasiba Preis und auch dem Staatspreis für exzellente Lehre ausgezeichnet wurde, und das langjährige Knowhow der Med Uni Graz im Bereich von Trainings unter authentischen Bedingungen in der Ausbildung wird nun gemeinsam mit der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m. b. H. weiterentwickelt", so Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg, Rektor der Medizinischen Universität Graz.     

Das Medizinische Simulations- und Trainingszentrum näher betrachtet

Das entwickelte Trainingsangebot wird von Fachexperten laufend „monitorisiert" und den wachsenden Anforderungen angepasst. Derzeit liegt der Fokus auf innerklinisches Notfallmanagement, Neugeborenen-Versorgung, Anästhesieverfahren sowie intensivmedizinische und chirurgische Fertigkeiten. Österreichs größtes „Trainings-Krankenhaus" verfügt über sämtliche wichtigen Funktionsbereiche wie den Notaufnahme-, Ambulanz-, Operations- und Stationsbereich.

  • Der Notaufnahme- und Ambulanzbereich umfasst zwei Schockräume, zwei multifunktionelle Ambulanzkojen sowie einen Patienten-Wartebereich und einen Part-Task-Trainingsbereich für das Training von Einzelfertigkeiten.
  • Im Operationsbereich finden sich ein Operationssaal mit Vor- und Nachbereitungsräumen (Holding-Area, Anästhesie-Vorbereitung, Personalschleuse, Waschraum) und ein Neugeborenen-Versorgungs- und Reanimationsraum.
  • Zum Stationsbereich zählen zwei Krankenzimmer, ein Intensiv- und Überwachungsbereich sowie ein Stationsstützpunkt. Zusätzlich zu diesen Trainingsräumen stehen Räume für Vorträge, Briefing und Debriefing zur Verfügung.

Sämtliche Trainingsräume sind multifunktionell nutzbar und mit moderner Medizintechnik grundausgestattet. Sie verfügen über eine hervorragende elektronische Auswertungsinfrastruktur mit EDV, Kameras, Mikrofone sowie ein blackout-fähige Gasversorgung. Das Trainingszentrum verfügt neben Ganzkörper-PatientInnensimulatoren jeder Altersgruppe und zahlreichen Part-Task-Trainern auch über eine spezielle Simulationssoftware, die das Debriefing unterstützt und den Realitätsgrad des Trainings erhöht.

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