Psychiatrie

Neurobiologische Grundlagen und anthropometrische Besonderheiten der bipolar affektiven Erkrankung

Die bipolare Störung (manisch-depressive Erkrankung) ist klinisch durch pathologische Stimmungsschwankungen gekennzeichnet, zudem leiden Betroffene sehr häufig an somatischen Komorbiditäten (wie metabolischem Syndrom, kardiovaskulären Erkrankungen). In einem multifaktoriellen Modell werden neurobiologische Veränderungen der bipolaren Erkrankung (wie Epi/Genetik, strukturelle/ funktionelle Hirnveränderungen, Kognition, Psychoneuroimmunologie und Psychophysiologie) und Zusammenhänge mit somatischen Komorbiditäten erforscht, zusammengeführt und im Verlauf analysiert. Zudem werden Veränderungen durch Lebensstil und andere therapeutische Interventionen in die Modelle miteinbezogen. Ein besonderer Fokus liegt auf den Themen chronische Inflammation und Tryptophanstoffwechsel.

Ansprechpartnerin

Univ.-Prof.in Dr.in
Eva Maria Reininghaus MBA
T: +43 316 385 13612

Projekte

BIPFAT/BIPLONG: Zusammenhang zwischen Bipolarer Störung (BIP) und metabolischen Faktoren (FAT) im Langzeitverlauf (LONG)

  • Neurobiologische Grundlagen und Besonderheiten der bipolar affektiven Erkrankung werden im Langzeitverlauf untersucht, Schwerpunkt Tryptophanstoffwechsel
  • Projektpartner*innen: Med Uni Graz, Uni Graz, Institut für Psychologie, TU Graz, FH Joanneum Graz, Stadt Graz, Med Uni Innsbruck, LMU München, University of Toronto

Klinische Studien: Wirksamkeit und Verträglichkeit von Psychopharmaka und Psychotherapeutischen Methoden

  • Randomisierte Kontrollstudien zur Untersuchung der Wirksamkeit und Effekten psychopharmakologischer Behandlung und Psychotherapien (z.B. Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy) oder Psychoedukation bei schweren psychischen Erkrankungen
  • Projektpartner*innen: Uni Graz, Department für Psychologie, Stadt Graz, JANSSEN

Psychische Störungen bei somatischen Erkrankungen – Psychohepatologie, Psychokardiologie und Psychodermatologie

  • Projektpartner*innen: Universitätsklinik für Medizinische Psychologie und Psychotherapie, Klinische Abteilung für Kardiologie, Universitätsklinik für Innere Medizin, Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie, Pharmig-Verband der pharmazeutischen Industrie, Gesundheit Österreich

Psychologische Auswirkungen von COVID-19

  • Psychological Impact of the coronavirus (SARS-CoV-2) und COVID-19 Pandemic in Individuals with Psychiatric Disorders- a Multicenter study“; Psychologische Auswirkungen von COVID-19 auf die Allgemeinbevölkerung und Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen
  • Projektpartner*innen: Med Uni Graz, Land Steiermark, TU Dresden, University of Copenhagen

Lebensstil und Darmgesundheit bei psychischen Erkrankungen

  • Nutritional Psychiatry und Mikrobiomforschung in der Psychiatrie
  • Projektpartner*innen und Fördergeber*innen: Universitätsklinik für Medizinische Psychologie und Psychotherapie, Med Uni Graz, Stadt Graz, Uni Graz Institut für Psychologie, NoTube, Institut Allergosan, Nutropiapharma