COVID-19-Maßnahmen

COVID-19-Maßnahmen
an der Med Uni Graz

Basierend auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und den aktuellen nationalen Empfehlungen

Kontakt

Allgemeine Anfragen zu COVID-19 

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Anfragen zum Studium betreffend COVID-19 

Grundlegende Verhaltensregeln

2,5G-Regel

Unverändert bleibt die bestehende Regelung, dass an der Med Uni Graz grundsätzlich die 2G-Regel zur Anwendung gelangt. Mitarbeiter*innen, die weder die Kriterien für G1 noch G2 erfüllen sind weiterhin verpflichtet, kontinuierlich PCR-Tests vorzulegen.

Dies bedeutet, dass nach der aktuellen nationalen Nomenklatur für bestehende Mitarbeiter*innen der Med Uni Graz 2,5G gilt. Für alle Mitarbeiter*innen der Med Uni Graz, welche die 2,5G-Regel erfüllen, ist der Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr erbracht. Hiermit gelangen die geringstmöglichen einschränkenden Maßnahmen, den beruflichen Alltag betreffend, zur Anwendung.

2,5G-Regel

Zum Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr gibt es folgende Möglichkeiten:

G1 – Vollimmunisierung mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff durch zwei Teilimpfungen oder Einmalvakzin Johnson&Johnson sowie Genesen und Geimpft bzw. Auffrischungsimpfung​​

  • Gültiger Nachweis: Impfzertifikat

G2 - Genesen mit gültigem Genesungsbescheid (PCR-bestätigt)

  • Gültiger Nachweis: Genesungsbescheid

Mitarbeiter*innen und Studierende, die weder die Kriterien für G1 noch G2 erfüllen werden als G3 eingestuft und sind verpflichtet, kontinuierlich PCR-Tests vorzulegen.

G – Getestet

  • Gültiger Nachweis: negativer PCR-Test, 72 Stunden gültig ab Testabnahme

Masken

Im nichtklinischen Bereich der Med Uni Graz gilt bis auf Weiteres die Verpflichtung, in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen die FFP2-Maske zu tragen. Für den patient*innennahen nichtklinischen Bereich in den D & F Instituten besteht allgemein die FFP2-Maskenpflicht.

Für den klinischen Bereich gelten die Vorgaben der KAGes und dies insbesondere im patient*innennahen Bereich. Die Maskenpflicht besteht hiermit weiterhin bei direktem Patient*innenkontakt. Ebenso in Innenräumen und öffentlichen Verkehrsflächen (Stiegenhäuser, Gänge, etc.), wo ein potentieller Patient*innenkontakt stattfinden kann.

Wie oben ausgeführt und begründet ergeht die Empfehlung, auch im patient*innenfernen Bereich am LKH-Univ. Klinikum Graz freiwillig bis auf Weiteres den Umständen entsprechend die FFP2-Maske zu tragen.

Handhygiene

Nach dem Betreten des Universitätsgebäudes ergeht das Ersuchen, sobald wie möglich die Hände zu waschen bzw. zu desinfizieren und das Waschen auch regelmäßig und gründlich (mind. 30 Sekunden lang) im Laufe des Tages zu wiederholen.

Atemhygiene

Beim Husten oder Niesen sind der Mund und die Nase mit einem Taschentuch oder dem gebeugten Ellbogen bedeckt zu halten.

Das Taschentuch ist möglichst sofort im Restmüll zu entsorgen.

Flächendesinfektion

Zusätzlich zur regulären Reinigung durch den Reinigungsdienst wird eine tägliche Desinfektion von benützten Arbeitstischen, Computermäusen und Tastaturen durch die Nutzer*innen empfohlen. Dies ist vor allem bei wechselnden Nutzer*innen zu beachten.

Lüften

Alle Räume sind, sofern es die räumlichen Gegebenheiten ermöglichen, regelmäßig für einige Minuten durchzulüften (idealerweise stündliche Querlüftung).

Zusätzliche Regelungen

Lehrveranstaltungen & Prüfungen

Lehrveranstaltungen und Prüfungen werden unter Einhaltung der aktuell gültigen COVID-19 Präventionsmaßnahmen sowohl in Präsenz als auch über Onlineformate angeboten. Detaillierte Informationen finden Studierende und Lehrende im Intranet.

Forschungsbetrieb

Für den Forschungsbetrieb gelten dieselben Vorsichts- und Hygienevorkehrungen wie in den anderen Bereichen auch.

Empfehlung für den Umgang mit Monitor*innen/Auditor*innen im Rahmen von Klinischen Studien

Für Personen, die zum Zweck der Durchführung von Monitoring-Besuchen oder Audits für Klinische Studien an das LKH-Universitätsklinikum kommen, gilt folgende Empfehlung:

  • Zutritt zu Kliniken/Klinischen Abteilungen/Instituten ausschließlich über die an der jeweiligen Klinik für die Zutrittskontrolle vorgesehenen Kontrollpunkte.
  • Vorlage eines Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr gemäß der gültigen Zutrittsregeln für das LKH-Univ. Klinikum.
  • Tragen einer FFP2 Maske und Einhaltung der gültigen Abstandsregeln.
  • Die Entscheidung über die Zutrittsberechtigung erfolgt über den Klinikvorstand bzw. die –vorständin und die Leitung der Klinischen Abteilung bzw. des Instituts.

Nähere Information zu Zutrittsregeln am LKH-Univ. Klinikum: https://www.kages.at/corona-info#c2490

Fremdfirmen

Für Fremdfirmen bzw. Dienstleister*innen gelten vollinhaltlich die Regelungen wie oben beschrieben.

Besondere Personengruppen

COVID-19 Risikogruppe

Die COVID-19-Risikogruppe-Verordnung listet die medizinischen Gründe (Indikationen) für die Zugehörigkeit einer Person zur COVID-19-Risikogruppe. Auf Grundlage dieser Indikationen darf ein*e Azrt*Ärztin ein COVID-19-Risiko-Attest ausstellen.

Betroffene Personen erhalten vom Dachverband der Sozialversicherungsträger ein Informationsschreiben. Mit diesem können sie ihre*n behandelnde*n Ärztin*Arzt aufsuchen, der*die nach Beurteilung auf Basis der COVID-19-Risikodefinition gegebenenfalls ein COVID-19-Risiko-Attest ausstellt.

Auch ohne Informationsschreiben ist es möglich Ärzt*innen aufzusuchen, wobei auch hier ein Risiko-Attest nur für schwere Krankheitsbilder ausgestellt werden kann. Die Definition der Risikogruppe erfolgt per Verordnung des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend. Die betroffene Person kann das Risikoattest der Instituts/OE-Leitung vorlegen. Diese hat zu prüfen, ob Telearbeit oder adäquate Änderungen der Arbeitsbedingungen möglich sind, um das Infektionsrisiko so weit wie möglich zu reduzieren. Gegebenenfalls ist der Präventivdienst zur Beratung hinzuzuziehen. Ist dies nicht der Fall, so hat der/die Betroffene Anspruch auf Freistellung unter Entgeltfortzahlung.

Schwangere

Entsprechend der Empfehlungen des Robert Koch Instituts in Deutschland geht die Arbeitsinspektion von Folgendem aus:

  • Schwangere scheinen der WHO und deren Daten aus China zufolge, kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Basierend auf den bisher vorliegenden wenigen Untersuchungen und Fallberichten aus China zu Immunreaktionen bei Neugeborenen, kann eine Übertragung im Mutterleib jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Die Datenlage ist derzeit aber noch nicht ausreichend, um diese und andere Fragen zu COVID-19 in der Schwangerschaft sicher zu beantworten. Demgemäß gibt es derzeit keine gesetzliche Grundlage für eine Dienstfreistellung von schwangeren Mitarbeiterinnen, es sind aber folgende Maßnahmen zu treffen:

  • Dort wo FFP2- oder FFP3-Masken (aus Arbeitssicherheitsgründen) verpflichtend getragen werden müssen, dürfen Schwangere nicht arbeiten. Diese Masken erschweren die Atmung und sind daher für Schwangere verboten. Das Tragen von MNS ist für Schwangere allerdings zulässig. Eine Pause (ebenfalls auf Grund des Atemwiderstandes infolge der Maske) wird nach längstens einer Stunde oder, wenn die Schwangere Beschwerden wie z. B. Schwindel, Kopfschmerzen oder Atemnot hat, auch früher, empfohlen. Schwangere sollen keine Desinfektionsarbeiten bei Präsenzprüfungen durchführen.
  • In Bereichen mit erhöhtem Personenkontakt sollten Schwangere möglichst nicht, sondern anderweitig in der/dem OE/Institut oder in Telearbeit eingesetzt werden. Alle in den jeweiligen Mutterschutzevaluierungen definierten Beschränkungen und Maßnahmen bleiben weiterhin aufrecht.