COVID-19-Maßnahmen

COVID-19-Maßnahmen
an der Med Uni Graz

Basierend auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und den aktuellen nationalen Empfehlungen
Stand: März 2021

Kontakt

Allgemeine Anfragen zu COVID-19 

Grundlegende Verhaltensregeln

Mindestabstand

Für an der Med Uni Graz anwesende Personen gilt, einen Mindestabstand von zwei Meter zwischen sich und allen anderen Personen einzuhalten. Immer wenn es nicht möglich ist den vorgegebenen Abstand einzuhalten, ist eine FFP2 Maske zu tragen.

Büroraumbelegungen sind nach Möglichkeit so zu gestalten, dass der notwendige Abstand eingehalten werden kann. Wenn möglich ist an den Instituten/OE ein Einbahnsystem zu etablieren, um die Personenströme zu kanalisieren und die Anzahl von Begegnungen zu minimieren.

Bei Benützung von Aufzügen ist jedenfalls eine FFP2 Maske zu tragen.

Maskenpflicht

FFP2 Masken sind in allen Gebäuden der Med Uni Graz zu tragen. Durch die textile Barriere können Tröpfchen abgefangen werden, die beim Atmen, Sprechen, Husten und Niesen ausgestoßen werden.

Die Maske darf nur am unmittelbaren Arbeitsplatz (z.B. Büro) abgenommen werden, sofern der Mindestabstand zu den Kolleg*innen eingehalten werden kann. In allen anderen Fällen ist das Tragen der Masken verpflichtend.

Nutzung von Aufzügen

Um den Mindestabstand einhalten zu können, ist die Zahl der Personen in Abhängigkeit von der Größe des Aufzugs zu begrenzen. Jedenfalls ist eine FFP2 Maske im Aufzug zu tragen.

Handhygiene

Nach dem Betreten des Universitätsgebäudes ergeht das Ersuchen, sobald wie möglich die Hände zu waschen bzw. zu desinfizieren und das Waschen auch regelmäßig und gründlich (mind. 30 Sekunden lang) im Laufe des Tages zu wiederholen.

Atemhygiene

Beim Husten oder Niesen sind der Mund und die Nase mit einem Taschentuch oder dem gebeugten Ellbogen bedeckt zu halten.

Das Taschentuch ist möglichst sofort im Restmüll zu entsorgen.

Flächendesinfektion

Zusätzlich zur regulären Reinigung durch den Reinigungsdienst wird eine tägliche Desinfektion von benützten Arbeitstischen, Computermäusen und Tastaturen durch die Nutzer*innen empfohlen. Dies ist vor allem bei wechselnden Nutzer*innen zu beachten.

Raumbelegung

Die Einhaltung des Mindestabstands am üblichen Arbeitsplatz zwischen den Arbeitnehmer*innen ist dringend anzustreben. Widrigenfalls ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich oder allenfalls die Möglichkeit von Telearbeit gemäß geltender Aussendung des Rektorats auszuschöpfen.

Lüften

Alle Räume sind, sofern es die räumlichen Gegebenheiten ermöglichen, regelmäßig für einige Minuten durchzulüften (idealerweise stündliche Querlüftung).

Zusätzliche Regelungen

Lehrveranstaltungen

Für die Abhaltung von Lehre in Präsenz ist der geänderte Mindestabstand von zwei Metern, wo immer möglich, einzuhalten sowie das verpflichtende Tragen einer FFP2-Maske.

Weiterführende Hygienemaßnahmen sind:

  • In den Lehrräumen stehen Desinfektionsmittel zur Desinfektion des Sitzplatzes durch die Studierenden zur Verfügung. In speziellen Lehrflächen wird dies teilweise durch das Reinigungspersonal bzw. die Lehrenden erfolgen.
  • Umplanung der eingesetzten Lehrräumlichkeiten, sodass möglichst überall der Abstand am Sitzplatz eingehalten werden kann.
  • Um einen Engpass während des Einlasses in den Hörsaal bzw. Seminarraum zu verhindern, ist es notwendig, dass der Einlass in den Hörsaal ab Eintreffen der Studierenden durchgehend stattfindet. Es soll auch in dieser Phase keine Gruppenbildungen oder drohende Unterschreitungen des Mindestabstandes geben.
  • Das Durchgeben von Anwesenheitslisten ist erlaubt und notwendig, die Studierenden müssen sich aber mit einem eigenen Schreibgerät eintragen. In Räumen mit nummerierten Sitzplätzen ist zusätzlich noch die Sitzplatznummer auf der Teilnehmer*innenliste zu vermerken.
  • Weitere Reglungen in Abhängigkeit des jeweiligen Raumes werden von der OE Studienmanagement an Lehrende kommuniziert.

Prüfungen

  • Um ein Zusammentreffen von Personen, die das Gebäude nach einer Prüfung wieder verlassen, und Personen, die zu einer Prüfung erscheinen zu verhindern, wird die zeitliche Planung der Prüfungen entsprechend vorgenommen. Die Prüfungsteilnehmer*innen werden darüber informiert, dass sie nicht früher als 15 Minuten vor Prüfungsbeginn am Haupteingang des Gebäudes, in dem die Prüfung stattfinden wird, erscheinen sollen.
  • Vor jeder Prüfung werden die besonders beanspruchten Flächen durch das Reinigungspersonal desinfiziert.
  • Ein Erscheinen zur Prüfung sollte nur bei keinerlei Auftreten von Krankheitssymptomen erfolgen.
  • Es ist zu jeder Zeit auf die Einhaltung des Mindestabstandes von zwei Metern zu achten und jede Form der Gruppenbildung soll verhindert werden. Dies betrifft im Speziellen folgende Situationen: das Eintreffen vor dem Gebäude, das Betreten des Gebäudes, den Einlass in den Hörsaal bzw. Seminarraum, das Einnehmen der Sitzplätze im Hörsaal bzw. Seminarraum, das Verlassen des Hörsaals bzw. Seminarraums, das Verlassen des Gebäudes.
  • Das Sitzplatzschema wurde in den Räumen an den 2-Meter-Abstand angepasst.
  • Die Studierenden sind angehalten, bereits beim Eintreffen ihre eigene FFP2-Maske zu tragen. Wenn dies beim Eintreffen nicht der Fall ist, ist eine solche an den vor Ort bereitgestellten Spendern zu entnehmen.
  • Um einen Engpass während des Einlasses in den Hörsaal bzw. Seminarraum zu verhindern, ist es notwendig, dass der Einlass in den Hörsaal ab Eintreffen der Studierenden durchgehend stattfindet. Es soll auch in dieser Phase keine Gruppenbildungen oder drohende Unterschreitungen des Mindestabstandes geben.
  • Die Identitätskontrolle soll vorzugsweise während der Prüfung stattfinden, daher sollen die Studierenden ihren Ausweis mit Abstand schräg vor sich, gut sichtbar hinlegen.

Forschungsbetrieb

Für den Forschungsbetrieb gelten die selben Vorsichts- und Hygienevorkehrungen wie oben beschrieben.

Für Personen, die zum Zweck der Durchführung von Monitoring-Besuchen oder Audits für Klinische Studien an das LKH-Universitätsklinikum Graz bzw. die Med Uni Graz kommen, gilt folgende Empfehlung:

  • Zutritt zu Kliniken/Klinischen Abteilungen/Instituten ausschließlich über Triage Zelte oder die an der jeweiligen Klinik für die Zutrittskontrolle vorgesehenen Kontrollpunkte
  • Vorlage eines negativen SARS-CoV-2 Tests, der nicht älter als 72 Stunden ist
  • bei Kontakt zu MitarbeiterInnen des Klinikums und/oder der Medizinischen Universität Graz Tragen einer FFP2 Maske. (Bei Tätigkeiten ohne Kontakt zu anderen Menschen kann die Maske auch abgenommen werden.)
  • Die Entscheidung über die Zutrittsberechtigung erfolgt über den Klinikvorstand bzw. die –vorständin und die Leitung der Klinischen Abteilung bzw. des Instituts.

Veranstaltungen

Eine Durchführung von Veranstaltungen in Präsenz ist aktuell bis auf Weiteres nicht möglich.

Fremdfirmen

Für Fremdfirmen bzw. Dienstleister*innen gelten vollinhaltlich die Regelungen wie oben beschrieben.

Besondere Personengruppen

COVID-19 Risikogruppe

Die COVID-19-Risikogruppe-Verordnung listet die medizinischen Gründe (Indikationen) für die Zugehörigkeit einer Person zur COVID-19-Risikogruppe. Auf Grundlage dieser Indikationen darf ein*e Azrt*Ärztin ein COVID-19-Risiko-Attest ausstellen.

Betroffene Personen erhalten vom Dachverband der Sozialversicherungsträger ein Informationsschreiben. Mit diesem können sie ihre*n behandelnde*n Ärztin*Arzt aufsuchen, der*die nach Beurteilung auf Basis der COVID-19-Risikodefinition gegebenenfalls ein COVID-19-Risiko-Attest ausstellt.

Auch ohne Informationsschreiben ist es möglich Ärzt*innen aufzusuchen, wobei auch hier ein Risiko-Attest nur für schwere Krankheitsbilder ausgestellt werden kann. Die Definition der Risikogruppe erfolgt per Verordnung des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend. Die betroffene Person kann das Risikoattest der Instituts/OE-Leitung vorlegen. Diese hat zu prüfen, ob Telearbeit oder adäquate Änderungen der Arbeitsbedingungen möglich sind, um das Infektionsrisiko so weit wie möglich zu reduzieren. Gegebenenfalls ist der Präventivdienst zur Beratung hinzuzuziehen. Ist dies nicht der Fall, so hat der/die Betroffene Anspruch auf Freistellung unter Entgeltfortzahlung.

Schwangere

Entsprechend der Empfehlungen des Robert Koch Instituts in Deutschland geht die Arbeitsinspektion von Folgendem aus:

  • Schwangere scheinen der WHO und deren Daten aus China zufolge, kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Basierend auf den bisher vorliegenden wenigen Untersuchungen und Fallberichten aus China zu Immunreaktionen bei Neugeborenen, kann eine Übertragung im Mutterleib jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Die Datenlage ist derzeit aber noch nicht ausreichend, um diese und andere Fragen zu COVID-19 in der Schwangerschaft sicher zu beantworten. Demgemäß gibt es derzeit keine gesetzliche Grundlage für eine Dienstfreistellung von schwangeren Mitarbeiterinnen, es sind aber folgende Maßnahmen zu treffen:

  • Dort wo FFP2- oder FFP3-Masken (aus Arbeitssicherheitsgründen) verpflichtend getragen werden müssen, dürfen Schwangere nicht arbeiten. Diese Masken erschweren die Atmung und sind daher für Schwangere verboten. Das Tragen von MNS ist für Schwangere allerdings zulässig. Eine Pause (ebenfalls auf Grund des Atemwiderstandes infolge der Maske) wird nach längstens einer Stunde oder, wenn die Schwangere Beschwerden wie z. B. Schwindel, Kopfschmerzen oder Atemnot hat, auch früher, empfohlen. Schwangere sollen keine Desinfektionsarbeiten bei Präsenzprüfungen durchführen.
  • In Bereichen mit erhöhtem Personenkontakt sollten Schwangere möglichst nicht, sondern anderweitig in der/dem OE/Institut oder in Telearbeit eingesetzt werden. Alle in den jeweiligen Mutterschutzevaluierungen definierten Beschränkungen und Maßnahmen bleiben weiterhin aufrecht.