COVID-19-Maßnahmen

COVID-19-Maßnahmen
an der Med Uni Graz

Basierend auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und den aktuellen nationalen Empfehlungen
Stand: Juli 2021

Kontakt

Allgemeine Anfragen zu COVID-19 

Kontakt

Anfragen zum Studium betreffend COVID-19 

Grundlegende Verhaltensregeln

3-G-Regel

Die Einhaltung der 3-Regel bildet die Grundlage für alle gesetzten Öffnungsschritte.

Getestet

  • ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf
  • ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf

Geimpft

Ab 15. August gilt eine Impfung erst bei vollständiger Immunisierung als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr. Der Nachweis wird ab dem Tag der 2. Impfung ausgestellt. Die Regelungen für Personen, die mit Johnson & Johnson geimpft werden, bleiben unverändert.

Im Detail gilt eine:

  • Zweitimpfung, wob​ei die Erstimpfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
  • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
  • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 vorlag, wobei die Impfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf

Genesen

  • ein Nachweis nach § 4 Abs. 18 EpiG oder ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 erkrankte Person ausgestellt wurde
  • eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde
  • ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als drei Monate sein darf

Maskenpflicht

Auf Grund der Richtlinie der KAGes herrscht im gesamten klinischen Bereich bis auf Weiteres die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Unbeschadet der Regelungen für den klinischen Bereich, gelten im nicht-klinischen Bereich folgende Regelungen:

  • Die Maskenpflicht entfällt grundsätzlich für jene Mitarbeiter*innen, die einen gültigen 3-G-Nachweis mit sich führen. Die jeweiligen OE-Leiter*innen sind für die Überprüfung der Einhaltung verantwortlich
  • Wird kein 3-G- Nachweis erbracht, gilt die Maskenpflicht (zumindest MNS-Maske) in allen geschlossenen Räumen. Zusätzlich auch am unmittelbaren Arbeitsplatz, wenn nicht zumindest 1m Abstand zu den Kolleg*innen eingehalten werden kann
  • In folgenden Fällen gilt bis auf Weiteres unabhängig von einem 3-G-Nachweis nach wie vor die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske
    • Parteienverkehr mit externen Personen
    • Patient*innenkontakt

Nutzung von Aufzügen

Um den Mindestabstand einhalten zu können, ist die Zahl der Personen in Abhängigkeit von der Größe des Lifts zu begrenzen.

Handhygiene

Nach dem Betreten des Universitätsgebäudes ergeht das Ersuchen, sobald wie möglich die Hände zu waschen bzw. zu desinfizieren und das Waschen auch regelmäßig und gründlich (mind. 30 Sekunden lang) im Laufe des Tages zu wiederholen.

Atemhygiene

Beim Husten oder Niesen sind der Mund und die Nase mit einem Taschentuch oder dem gebeugten Ellbogen bedeckt zu halten.

Das Taschentuch ist möglichst sofort im Restmüll zu entsorgen.

Flächendesinfektion

Zusätzlich zur regulären Reinigung durch den Reinigungsdienst wird eine tägliche Desinfektion von benützten Arbeitstischen, Computermäusen und Tastaturen durch die Nutzer*innen empfohlen. Dies ist vor allem bei wechselnden Nutzer*innen zu beachten.

Lüften

Alle Räume sind, sofern es die räumlichen Gegebenheiten ermöglichen, regelmäßig für einige Minuten durchzulüften (idealerweise stündliche Querlüftung).

Zusätzliche Regelungen

Lehrveranstaltungen & Prüfungen

Lehrveranstaltungen und Prüfungen werden unter Einhaltung der aktuell gültigen COVID-19 Präventionsmaßnahmen sowohl in Präsenz als auch über Onlineformate angeboten. Detaillierte Informationen finden Studierende und Lehrende im Intranet.

Forschungsbetrieb

Für den Forschungsbetrieb gelten die selben Vorsichts- und Hygienevorkehrungen wie oben beschrieben.

Für Personen, die zum Zweck der Durchführung von Monitoring-Besuchen oder Audits für Klinische Studien an das LKH-Universitätsklinikum Graz bzw. die Med Uni Graz kommen, gilt folgende Empfehlung:

  • Zutritt zu Kliniken/Klinischen Abteilungen/Instituten ausschließlich über Triage Zelte oder die an der jeweiligen Klinik für die Zutrittskontrolle vorgesehenen Kontrollpunkte
  • Vorlage eines negativen SARS-CoV-2 Tests, der nicht älter als 72 Stunden ist
  • bei Kontakt zu Mitarbeiter*innen des Klinikums und/oder der Medizinischen Universität Graz Tragen einer FFP-2 Maske. (Bei Tätigkeiten ohne Kontakt zu anderen Menschen kann die Maske auch abgenommen werden.)
  • Die Entscheidung über die Zutrittsberechtigung erfolgt über den Klinikvorstand bzw. die –vorständin und die Leitung der Klinischen Abteilung bzw. des Instituts.

Fremdfirmen

Für Fremdfirmen bzw. Dienstleister*innen gelten vollinhaltlich die Regelungen wie oben beschrieben.

Besondere Personengruppen

COVID-19 Risikogruppe

Die COVID-19-Risikogruppe-Verordnung listet die medizinischen Gründe (Indikationen) für die Zugehörigkeit einer Person zur COVID-19-Risikogruppe. Auf Grundlage dieser Indikationen darf ein*e Azrt*Ärztin ein COVID-19-Risiko-Attest ausstellen.

Betroffene Personen erhalten vom Dachverband der Sozialversicherungsträger ein Informationsschreiben. Mit diesem können sie ihre*n behandelnde*n Ärztin*Arzt aufsuchen, der*die nach Beurteilung auf Basis der COVID-19-Risikodefinition gegebenenfalls ein COVID-19-Risiko-Attest ausstellt.

Auch ohne Informationsschreiben ist es möglich Ärzt*innen aufzusuchen, wobei auch hier ein Risiko-Attest nur für schwere Krankheitsbilder ausgestellt werden kann. Die Definition der Risikogruppe erfolgt per Verordnung des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend. Die betroffene Person kann das Risikoattest der Instituts/OE-Leitung vorlegen. Diese hat zu prüfen, ob Telearbeit oder adäquate Änderungen der Arbeitsbedingungen möglich sind, um das Infektionsrisiko so weit wie möglich zu reduzieren. Gegebenenfalls ist der Präventivdienst zur Beratung hinzuzuziehen. Ist dies nicht der Fall, so hat der/die Betroffene Anspruch auf Freistellung unter Entgeltfortzahlung.

Schwangere

Entsprechend der Empfehlungen des Robert Koch Instituts in Deutschland geht die Arbeitsinspektion von Folgendem aus:

  • Schwangere scheinen der WHO und deren Daten aus China zufolge, kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Basierend auf den bisher vorliegenden wenigen Untersuchungen und Fallberichten aus China zu Immunreaktionen bei Neugeborenen, kann eine Übertragung im Mutterleib jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Die Datenlage ist derzeit aber noch nicht ausreichend, um diese und andere Fragen zu COVID-19 in der Schwangerschaft sicher zu beantworten. Demgemäß gibt es derzeit keine gesetzliche Grundlage für eine Dienstfreistellung von schwangeren Mitarbeiterinnen, es sind aber folgende Maßnahmen zu treffen:

  • Dort wo FFP2- oder FFP3-Masken (aus Arbeitssicherheitsgründen) verpflichtend getragen werden müssen, dürfen Schwangere nicht arbeiten. Diese Masken erschweren die Atmung und sind daher für Schwangere verboten. Das Tragen von MNS ist für Schwangere allerdings zulässig. Eine Pause (ebenfalls auf Grund des Atemwiderstandes infolge der Maske) wird nach längstens einer Stunde oder, wenn die Schwangere Beschwerden wie z. B. Schwindel, Kopfschmerzen oder Atemnot hat, auch früher, empfohlen. Schwangere sollen keine Desinfektionsarbeiten bei Präsenzprüfungen durchführen.
  • In Bereichen mit erhöhtem Personenkontakt sollten Schwangere möglichst nicht, sondern anderweitig in der/dem OE/Institut oder in Telearbeit eingesetzt werden. Alle in den jeweiligen Mutterschutzevaluierungen definierten Beschränkungen und Maßnahmen bleiben weiterhin aufrecht.