Interview

COVID-19: Unsere Expert*innen in den Medien

Unsere Expert*innen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus sehr gefragt. Sie sind bemüht, das zunehmende Wissen über das Virus, den Fortschritt in der Forschung und die globalen Entwicklungen ständig neu zu bewerten und Prognosen zu geben. Den Medien stehen sie regelmäßig Rede und Antwort. Hier finden Sie eine kleine Auswahl aktueller Medienberichte rund um COVID-19.

Unsere Expert*innen zur COVID-Schutzimpfung

Impf-Kampagne #ZusammenGegenCorona

Impf-Kampagne #ZusammenGegenCorona

Im Rahmen der Kampagne #ZusammenGegenCorona, der sich bereits in Deutschland viele Unternehmen angeschlossen haben, gibt es auch in Österreich eine Bewegung bei Organisationen, ihre Werbung für die Information und Aufklärung hinsichtlich der Covid-Schutzimpfung anzupassen. Der Außenwerber Ankünder stellt dafür seine Werbeflächen zur Verfügung und möchte einen Beitrag für die Kommunikation im öffentlichen Raum leisten, um den Impffortschritt zu unterstützen. Auch die Med Uni Graz ist bei diesem Vorhaben dabei, damit soll gemeinsam ein Zeichen zur Eindämmung der Pandemie gesetzt werden. Denn nicht nur über 90% unserer Mitarbeiter*innen und Studierenden, sondern auch alle unserer leitenden Universitätsprofessor*innen sind vollständig gegen COVID-19 geimpft. Rektor Hellmut Samonigg spricht dazu seine klare Empfehlung aus: übernehmen auch Sie Verantwortung und lassen Sie sich impfen!

Impressionen
Coronavirus

Prognose schwerer Krankheitsverläufe

Vieles haben wir nach mittlerweile zwei Jahren COVID-19 gelernt, unter anderem auch, dass der Verlauf einer SARS-CoV-2 Infektion kaum vorhersehbar ist und sich ein scheinbar harmloses Krankheitsbild schlagartig zu einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung entwickeln kann. Wissenschafter*innen der Med Uni Graz stellen nun im renommierten Journal „Antioxidants“ einen Biomarker vor, der einen besonders schweren Krankheitsverlauf vorhersagen könnte, um so Behandlungsschritte frühzeitig anzupassen. In Blutproben von Patient*innen der ersten und zweiten COVID-19-Welle „fahndeten“ die Grazer Forscher*innen nach möglichen Indikatoren, die bereits in der Frühphase der Erkrankung einen späteren tödlichen Verlauf anzeigen könnten. Relevant ist demnach Kynurenin, ein zentrales Abbauprodukt von Tryptophan, welches die Tätigkeit der T-Zellen, die „Helferzellen“ des Immunsystems, beeinflusst.

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Impfung

COVID-19-Impfstoffe bei Immunschwäche

Wenn Menschen aufgrund einer angeborenen oder erworbenen Krankheit oder aufgrund einer Behandlung an einem geschwächten Immunsystem leiden, sind sie besonders gefährdet, schwer an COVID-19 zu erkranken. Zudem wirkt sich dieser Zustand auch auf das Ansprechen auf den COVID-Impfstoff aus. Doch nicht jede Immunschwäche hat die gleichen Folgen. Eine Studie der Med Uni Graz widmet sich der Frage, wie die Immunantwort nach einer COVID-19-Impfung bei immunsupprimierten Patient*innen aussieht und welche Faktoren eine positive Immunantwort begünstigen.

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Impfung - adobestock.com/Benedikt

COVID-19-Impfung bei Herz-Kreislauferkrankungen

Herz-Kreislauferkrankungen sind bei Weitem keine Seltenheit. Weltweit gehören sie zu den verbreitetsten Krankheitsbildern und sind eine der häufigsten Sterbeursachen. Da so viele Menschen von Herz-Kreislauferkrankungen betroffen sind, ist es eine große Gruppe, die sich fragt, wie sich denn eine solche Vorerkrankung auf die Coronaimpfung auswirkt.

Andreas Zirlik ist Kardiologe an der Med Uni Graz und erklärt: "Grundsätzlich kann man sich mit allen Arten von Herz-Kreislauferkrankungen gegen das Coronavirus impfen lassen. Aufgrund des erhöhten Risikos im Falle einer COVID-19-Erkrankung, ist eine Impfung sogar dringend zu empfehlen."

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Biobank der Med Uni Graz

COVID-19: Immunreaktion nach Infektion

Neben der unermüdlichen Arbeit von Wissenschafter*innen wird in der Forschung auch die Hilfe von COVID-19-Erkrankten und -Genesenen benötigt. Ihre Blut- oder Gewebeproben liefern wichtige Hinweise über die Reaktion des Körpers auf eine Infektion. Die Biobank der Med Uni Graz kümmert sich um die Lagerung, Vermittlung und den ethisch korrekten Umgang mit den humanen Proben, die für Studien rund um das Virus und die Erkrankung von größter Bedeutung sind. Die ersten Ergebnisse einer Studie, bei der Antikörper von COVID-19-Genesenen bis zu acht Monaten nach ihrer Infektion gemessen wurden, zeigen eine starke Bildung von Antikörpern und einen stabilen Antikörperspiegel. 

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Krebszellen

COVID-19: Impfung bei Tumorerkrankungen

Eine Tumorerkrankung geht immer mit großer Belastung der Betroffenen und Angehörigen einher. Das Coronavirus sorgt nun noch für zusätzliche Sorgen – denn Krebspatient*innen zählen zur Risikogruppe. Aber kann hier die Schutzimpfung die Lösung sein? Und gibt es eigentlich Krebserkrankungen, bei denen man sich nicht impfen lassen sollte?

Im Interview mit Teresa Guggenberger von der KLEINEN ZEITUNG informiert Philipp Jost zum Thema Impfung.

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Impfung

Impfung bei Gerinnungsstörungen

Aufgrund der seit dem 2. Quartal 2021 in internationalen Fachjournalen vereinzelt beschriebenen thrombotischen Ereignisse nach einer COVID-19 Impfung mit Vektor-Impfstoffen, besteht u.a. bei Personen mit gefäßmedizinischer Anamnese Unsicherheit. Aufgrund einschlägig von internationalen Expert*innen veröffentlichten Daten wird festgehalten, dass eine durchlaufene Thrombose oder Lungenembolie sowie eine angeborene Thromboseneigung keinen Risikofaktor für eine mögliche Thrombose bei einer COVID-19 Impfung darstellt. Der Nutzen der Impfung für Personen mit einer Thrombosevorgeschichte oder Thromboseneigung ist wissenschaftlich höher einzuschätzen als das Risiko.

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Kinder mit Maske

Studie: Coronavirus-Infektion bei Kindern und Jugendlichen

Wie häufig zeigen Kinder mit einer Coronavirus-Infektion Symptome? Und welche Symptome zeigen sie? Wie lange halten diese an? Gibt es „Long COVID“ bei Kindern? Wie belastet sind Eltern und Kinder durch eine kindliche Coronavirus-Infektion?
All diese Fragen soll eine groß angelegte Studie beantworten, welche seit dem Frühjahr 2021 in einer Kooperation zwischen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), der Medizinischen Universität Graz (Med Uni Graz) und der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) durchgeführt wird. Nun können die ersten Zwischenergebnisse von 755 Kindern bis 14 Jahren präsentiert werden.

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COVID-19

COVID-Impfung und Immundefizienz

Menschen mit Immundefizienz sind in Bezug auf das Coronavirus besonders gefährdet. Das Umfeld kann allerdings mithelfen, die Betroffenen zu schützen. Die letzten Monate haben eindeutig gezeigt, dass ein Schutz vor dem Coronavirus für alle Menschen wichtig ist. Denn die Zahlen belegen, dass schwere Verläufe – und auch Long Covid – Personen quer durch alle Altersstufen betreffen können. Dennoch gibt es verschiedene Gruppen von Risikopatientinnen und -patienten, für die der Schutz vor einer Infektion noch essenzieller ist. Dazu gehören auch Menschen mit Immundefizienz, wie Hämatologin Hildegard Greinix erklärt.

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Impfung

Corona-Schutzimpfung und Lungenkrankheiten

Sich impfen zu lassen, war für Menschen, die im medizinischen Bereich arbeiten, schon vor der Pandemie regelmäßige Normalität. Mit dem Coronavirus ist der schützende Stich umso wichtiger geworden. Die tägliche Arbeit mit Menschen aus Risikogruppen macht es notwendig, ihnen gegenüber diese Verantwortung zu übernehmen. In vielen Gesundheitseinrichtungen ist daher das gesamte Personal geimpft. Als Lungenfacharzt weiß Horst Olschewski darüber Bescheid, was Menschen mit Lungenerkrankungen bei der Covid-Impfung beachten müssen: „Generell kann man sagen, dass es keine Lungenerkrankung gibt, die eine Impfung unmöglich macht", so der Experte.

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Lunge - Crystal light/stock.adobe.com

COVID-19: Schimmelpilzinfektion der Lunge als globales Gesundheitsproblem

Wissenschafter*innen an der Med Uni Graz setzen sich nicht nur klinisch mit der Behandlung von intensivpflichtigen COVID-19-Patient*innen auseinander, sondern auch wissenschaftlich. In einer aktuellen Arbeit zeigen die Experten eine Auswirkung der COVID-19-Erkrankung bei intensivpflichtigen Patient*innen, die wahrscheinlich noch weniger bekannt sein dürfte. Dabei handelt es sich um eine Schimmelpilzinfektion der Lunge, die sich immer mehr als zunehmendes Problem darstellt. Wie die Forschungsarbeit zeigt, könnte die Gabe einer Pilzprophylaxe bei COVID-19-Patient*innen auf der Intensivstation die Lösung sein.

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Blut

Erfolgreiche Behandlung nach Bauchvenenthrombose

Wissenschafter*innen der Medizinischen Universität Graz haben am LKH-Universitätsklinikum Graz erfolgreich eine Patientin behandelt, die nach der COVID-19 Schutzimpfung mit dem Vakzin von AstraZeneca an einer ausgeprägten Bauchvenenthrombose sowie einer massiven Lungenembolie litt. Die Diagnostik und auch das Behandlungskonzept für diese äußerst seltene mögliche Nebenwirkung der COVID-19 Schutzimpfung wurde nun im international renommierten Journal „The Lancet“ veröffentlicht und aufgrund der Aktualität des Themas auch mit einem eigenen Podcast gewürdigt.

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Kinder mit Maske in der Schule

Schul-SARS-CoV-2-Monitoringstudie

Ziel der wissenschaftlichen Schul-SARS-CoV-2-Monitoringstudie ist es, die Häufigkeit aktiver SARS-CoV-2 Infektionen bei Schüler*innen der Primarstufe (Volksschule) und Sekundarstufe 1 (Mittelschule/AHS Unterstufe) und deren Lehrer*innen in Österreich über einen Zeitraum von 10 Monaten zu bestimmen. Die Studie wird von einem Konsortium der Medizinischen Universität Graz, der Medizinischen Universität Innsbruck, der Medizinischen Fakultät der JKU Linz und der Universität Wien in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Wissenschaftlicher Koordinator der Studie ist Prof. Michael Wagner von der Universität Wien.

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Virus

Immunisierung: Studie über Re-Infektionsrisiko

Wie stark und langanhaltend sind Personen, die bereits mit dem Coronavirus infiziert waren, vor einer erneuten Infektion mit SARS-CoV-2 geschützt? Diese Fragestellung ist für viele Aspekte der COVID-19 Pandemiebekämpfung wie z.B. Impfstrategien oder Modellrechnungen zur Virusverbreitung von zentraler Bedeutung. In einer Kooperation der Medizinischen Universität Graz mit der AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) und der Stanford University wurde diese Frage erstmals im Rahmen einer Studie basierend auf nationalen Infektionsdaten untersucht. 

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Blut

Erkrankungsfaktor Blutgruppe

Den möglichen Zusammenhang zwischen verschiedenen Blutgruppen und der Wahrscheinlichkeit einer COVID-19 Infektion untersuchen Wissenschafter*innen der Med Uni Graz aktuell an der Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin. Erste Forschungsergebnisse bestätigen vergleichbare Studien aus China und Europa, wonach Menschen mit der Blutgruppe O seltener an COVID-19 erkranken, als Menschen mit den Blutgruppen A, B oder AB. Nun soll der Mechanismus erforscht werden, der dieser Beobachtung zu Grunde liegt.

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Kind mit Maske

Coronavirus-Infektion bei Kindern

Wie häufig zeigen Kinder mit einer Coronavirus-Infektion Symptome? Welche Symptome zeigen sie? Wie lange halten diese an? Gibt es „Long COVID“ bei Kindern? Wie häufig werden Übertragungen innerhalb der Familie oder in der Schule beobachtet? Wie belastet sind Eltern und Kinder durch eine kindliche Coronavirus-Infektion? All diese Fragen soll eine groß angelegte Studie beantworten, welche in den nächsten Wochen in einer Kooperation zwischen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), der Medizinischen Universität Graz und der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) durchgeführt wird.

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Coronavirus

COVID-19 Impfung im Fokus

Infektionsspezialistin Elisabeth König von der Universitätsklinik für Innere Medizin der Med Uni Graz beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die COVID-19-Impfung, gibt Studieneinblicke und ein Update zur aktuellen Datenlage.

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