Diagnostik & Forschungszentrum für Molekulare BioMedizin

Forschungsprofil

Genetische und umweltbedingte Krankheitsmechanismen

Das Verständnis von Krankheitsmechanismen, die individuelle Krankheitsverläufe bestimmen, trägt wesentlich zum Forstschritt der personalisierten Medizin bei. Das Diagnostik- und Forschungszentrum für Molekulare BioMedizin beschäftigt sich daher mit der Erforschung des komplexen Wechselspiels von genetischen und umweltbedingten Krankheitsmechanismen, wobei Umweltfaktoren wie Ernährung, Bewegung sowie Stress und exogene Faktoren wie Toxine, Pathogene und Traumen (selbst- und fremdverschuldet) betrachtet werden. Eine besondere Rolle spielt diesbezüglich auch das Mikrobiom, welches wesentlich für die Verstoffwechslung unserer Ernährung und Aktivierung des Immunsystems ist und einerseits durch die individuelle genetische Konstellation des Menschen und andererseits durch Umweltfaktoren wie Exposition zu Mikroorganismen und Ernährung geprägt wird. Dieser komplexe Zusammenhang wird auf Ebene des Genoms, Transkriptoms, Metaboloms sowie der 3-dimensonalen architektonischen Beziehung dieser Komponenten (Morphom) untersucht. Für die vorgenannten Analysen ergeben sich durch die sog. Liquid Biopsy - die Analyse von zirkulierenden Biomarkern aus dem Blut und anderen Körperflüssigkeiten – neue, vielversprechende Möglichkeiten, z.B. bei der Früherkennung und der longitudinalen Überwachung von Krebserkrankungen, oder für das Verständnis von physiologischen Vorgängen wie Alterungsprozessen. Aus diesen Gründen stellen die Liquid Biopsies ein etabliertes Forschungsfeld an unserem Forschungszentrum dar, welches methodisch, für die Grundlagenforschung und im Rahmen von klinischen Studien weiterentwickelt wird. Die Forschungsergebnisse sollen insbesondere für Erkrankungen von alternden Menschen neue Diagnose-, Therapie- aber auch Präventionsansätze ermöglichen.

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