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Medical University of Graz

Otto Loewi Memorial Lecture

Die Otto Loewi Memorial Lecture wurde im Jahr 2006 anlässlich des 70jährigen Jubiläums der Verleihung des Nobelpreises an Otto Loewi erstmals ins Leben gerufen.

Im Zuge der Otto Loewi Memorial Lecture halten renommierte ForscherInnen aus verschiedenen medizinischen Wissensbereichen einen Vortrag an der Medizinischen Universität Graz und erhalten im Anschluss daran ein „Otto Loewi Memorial Lecture-Zertifikat“. Die Otto Loewi Memorial Lecture findet im Zweijahres-Rythmus an der Medizinischen Universität Graz statt.

Otto Loewi

Otto Loewi, geboren am 3. Juni 1873 in Frankfurt am Main, war ein österreichisch/deutsch-amerikanischer Pharmakologe. Nach mehreren Anstellungen in Frankfurt, Straßburg, Marburg und Wien erhielt Loewi 1909 seinen eigenen Lehrstuhl für Pharmakologie an der Karl Franzens Universität Graz. Für seine Entdeckungen bei der chemischen Übertragung der Nervenimpulse erhielten er und Henry H. Dale 1936 den Nobelpreis für Medizin.

Nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland wurde Loewi gezwungen das Land zu verlassen. Er nahm eine Professur für Pharmakologie an der New York University an, erhielt 1946 die amerikanische Staatsbürgerschaft und lebte bis zu seinem Tod im Jahr 1961 in den USA.

Auswahl der Vortragenden

Um eine möglichst demokratische Auswahl der Vortragenden für diese Vortragsreihe zu gewährleisten, wurde eine Richtlinie vom Forschungsmanagement erarbeitet, die vorsieht dass die SpecherInnen der Forschungsfelder und des Generalthemas der Medizinischen Universität Graz mögliche Vortragende nennen dürfen. Ein jüdischer Hintergrund der KanditatInnen ist wünschenswert, jedoch nicht zwingend vorgeschrieben, um einen Vortrag im Zuge der Otto Loewi Memorial Lecture zu halten. 

Die tatsächliche Auswahl des/der KanditatenIn für die Otto Loewi Memorial Lecture erfolgt durch die Forschungsförderungskommission der Medizinischen Universität Graz auf Basis der Vorschläge der SprecherInnen der Forschungsfelder.

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