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Studienaufruf

Aufruf: COVID-19 Studie

TeilnehmerInnen für eine Studie über die Auswirkungen von COVID-19 auf das Stressniveau gesucht.

Auswirkung von COVID-19-bezogenen Maßnahmen und Quarantänemodalitäten auf das Stressniveau

Die Coronavirus-Ausbreitung (COVID-19) gilt seit März 2020 als globale Bedrohung für die öffentliche Gesundheit. Die österreichische Regierung hat frühzeitig Maßnahmen ergriffen, um die rasche Verbreitung von COVID-19 zu verhindern. Diese bestanden u.a. aus der Schließung von Schulen und Universitäten, strengen Einschränkungen für das Verlassen des Hauses etc. Auch wenn diese Maßnahmen mittlerweile gelockert wurden, blieben präventive Vorschriften wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Verkehr oder in Geschäften bestehen. Je nach Alters- und Berufsgruppe sowie sozialer und gesundheitlicher Situation waren die Menschen in Österreich von diesen Maßnahmen unterschiedlich betroffen und mussten diese, für viele enorm belastende Herausforderung, bewältigen.

Studie: Fragebogen und Messung von Stresshormonen

Mit dieser Studie wird biologisch und psychologisch untersucht, wie sich diese Belastung in Form von Stress auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ausgewirkt hat und auswirkt. Zum einen werden mittels eines Fragebogens der Umgang und die Auswirkungen der Belastungen abgefragt. Zum anderen werden durch die Messung von Stresshormonen (Cortisol & Testosteron) aus den Haaren die Stresslevel Monat für Monat bis zurück zum März dieses Jahres objektiv erfasst. Dies ist deswegen möglich, weil das Haarwachstum etwa 1cm pro Monat beträgt und somit für jeden der letzten fünf Monate separat die echte Stressbelastung gemessen werden kann.

Was ist für die Studienteilnahme erforderlich?

Die Studienteilnahme erfordert etwa 20 Minuten für das Ausfüllen des anonymisierten Fragebogens. Zudem wird für die Stresshormonmessungen aus dem Haupthaar um eine Spende von 150-200 Haaren ersucht. Dies entspricht in etwa der Dicke einer Bleistiftmine. Die Haare werden dabei vom Hinterkopf entnommen. Die Entnahmestelle ist im Normalfall (je nach Haardicke &-anzahl) nicht mehr sichtbar. Die Studie wurde von der Ethikkommission der Med Uni Graz bewilligt. Durch die Studienteilnahme tragen Sie wesentlich dazu bei, dass die objektive Seite der COVID-19 bedingten Belastungen in den verschiedenen Gruppen der Bevölkerung über die letzten fünf Monate aufzeigen werden können.

Studienleitung & Kontaktperson

Univ.-Prof. Dr. Andreas Rössler
Lehrstuhl für Physiologie
Medizinische Universität Graz
andreas.roessler(at)medunigraz.at
Tel.: 0316/385-73850 bzw. 0664/422234

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