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Medical University of Graz

Ageing: Transforming Future

Wichtige internationale Initiativen zum Thema "Altern" in Kooperation mit der Med Uni Graz.

Initiativen zum Thema "Altern"

 

Die europäische Bevölkerung altert schnell, ihr Durchschnittsalter ist das höchste der Welt. Das Thema Altern hat in den letzten Jahren erhebliche Beachtung gefunden, wie aus internationalen Berichten zur Thematik und der Existenz von mehreren aktiven Arbeitsgruppen auf EU-Ebene hervorgeht. Zahlreiche Angebote, klinische Studien und Projekte an der Medizinischen Universität Graz tragen u.a. zu einem erweiterten Verständnis der Abläufe, Bedürfnisse und das Managements von Alters- und krankheitsassoziierten Veränderungen bei. Aufgrund dieser Expertise ist die Universität in mehreren internationalen Projekten und Initiativen vertreten, dies nicht zuletzt durch den Einsatz von Univ.-Prof.in Dr.in Regina Roller-Wirnsberger und ihrem Team von der Universitätsklinik für Innere Medizin an der Med Uni Graz.

 

ADVANTAGE Joint Action

Die ADVANTAGE Joint Action ist eine Initiative von 22 Europäischen Mitgliedsstaaten und insgesamt 35 beteiligten Organisationen. Die Initiative zielt darauf ab, ein gemeinsames Verständnis von Frailty (=Gebrechlichkeit) zu entwickeln. Die spezifischen Ziele von ADVANTAGE sind die Bewusstseinsschaffung zwischen den Stakeholdern, die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie für die Prävention und des Managements von Frailty sowie die die Implementierung der Versorgung in europäische Gesundheits- und Sozialsysteme. Zur Bewusstseinsschaffung wurde auch eine Kampagne erarbeitet, die Einblicke in die Erfahrungen von Menschen höheren Alterns gibt.

 

Beiträge dieser Kampagne:

Herr Pranger (85 Jahre)

Frau Sihorsch (82 Jahre)

Frau Schwarz (79 Jahre)

Frau Peyerl-Mild (75 Jahre)

 

SAPEA: Transforming the future of ageing

Die SAPEA-Arbeitsgruppe (Science Advice for Policy by European Academies) „Transforming the future of ageing“ möchte eine wissenschaftliche Perspektive zur Fragestellung bieten, welche politischen Maßnahmen die Mitgliedstaaten auf EU-Ebene bei ihrer Reaktion auf die aktuellen und zukünftigen Chancen und Herausforderungen des Alterns forcieren sollten. Unter der Leitung des Netzwerks „Federation of European Academies of Medicine“ wurde im Rahmen des Projekts eine große multidisziplinäre Arbeitsgruppe mit weltweit führenden ExpertInnen in den Bereichen Biomedizin, Human-, Sozial- und Ingenieurwissenschaften zusammengestellt.

Der daraus resultierende Bericht spiegelt nicht nur das hervorragende Wissen der ExpertInnen wider, sondern auch ihr vorbildliches Engagement für die freiwillige Aufgabe, interdisziplinär zusammenzuarbeiten und die besten und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in die evidenzbasierte Politikgestaltung einzubringen. Der Bericht zielt darauf ab, im Interesse der öffentlichen Gesundheit einen wichtigen Beitrag zu einem komplexen Thema zu leisten, der evidenzbasierte wissenschaftliche Ratschläge für die höchste politische Ebene in Europa liefert.

Zum Bericht kommen Sie hier.

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