Nachhaltig leben. lernen. forschen

Medizinische Universität Graz

Sprecherstruktur und Forschungsbereiche

Die aktuelle Sprecherstruktur wird in der folgenden Abbildung dargestellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Forschungsfeldes versuchen auf der Basis der bestehenden Kompetenzen und Erfolge die Onkologie für zukünftige Aufgaben und Herausforderungen weiter systematisch auszubauen.

 

Zurzeit findet an der Medizinischen Universität Graz Tumorforschung bereits in zahlreichen multidisziplinären Gebieten statt. Die überwiegende Mehrheit der derzeitigen Projekte ist im Bereich der angewandten, klinischen Forschung anzusiedeln, die bisherigen Aktivitäten im Bereich der Grundlagenforschung sollen weiter ausgebaut werden. Dafür steht bereits jetzt an den verschiedenen Einrichtungen ein umfangreiches, state-of-the-art Angebot an innovativen Technologien zur Verfügung. Insbesondere durch Einrichtungen wie die Biobank, eine international sichtbare und anerkannte Infrastruktur, hat die Med Uni Graz einen besonderen Standortvorteil, der besonders die Tumorforschung vorteilhaft positioniert. Weiters werden die Forschungsaktivitäten durch einen erfreulich hohen Grad an Interaktionen zwischen verschiedenen Kliniken oder zwischen Klinik und Vorklinik unterstützt. Diese Vernetzung wird in bereits etablierten Strukturen abgebildet, wie z.B. in Doctoral Schools und PhD Programmen.

In diesen Bereichen werden Forschungskonzepte entwickelt, die folgende Ziele haben: Identifizierung prädiktiver Marker für Medikamente (individualisierte Tumortherapie), Analyse von „liquid biopsies“, genetische Analyse von Krebszellen, Tumorstammzellen, Prozess der Metastasierung und translationale Forschung, also einer intensiven Verbindung zwischen Grundlagenforschung und klinischer Forschung.

Die bisherigen Diskussionen in den verschiedenen Workshops des Forschungsfeldes Krebsforschung haben bereits zu neuen Synergieeffekten und Kooperationen geführt. Zurzeit werden die bereits bestehenden Aktivitäten Vorklinik- und Klinikenübergreifend gebündelt, gemeinsame Projekte definiert und Strategien zur Einwerbung von Forschungsförderungen entwickelt.

Zur Koordination und vereinfachten Verbreitung der Informationen der einzelnen Forschungsgruppen wurde ein regelmäßiger Jourfix zum Thema „Forschungsfeld Krebsforschung“ etabliert. Um möglichst viele Kolleginnen und Kollegen anzusprechen und um das Ziel, die translationale Forschung systematisch auszubauen zu erreichen, finden diese Besprechungen in einem offenen Format statt.

 

 

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