Otto Loewi Forschungszentrum

Forschungsschwerpunkt Kreislauf und Gefäßforschung

Teamleiter: Seth Hallström

Fokus: Verbesserte Therapie beim Ischämie-Reperfusionsschaden
Die Verhinderung/Minimierung des Ischämie-Reperfusionsschadens des Herzens, etwa nach Transplantation, Kardioplegie oder bei Lungenhochdruck durch den Stickstoffmonoxid (NO) - Donor S-Nitroso Human Serum Albumin (S-NO-HSA) ist unser zentrales Forschungsthema. Ein Schwerpunkt liegt auf instrumenteller Analytik (HPLC). Etablierte Methoden umfassen u.a. die Messung energiereicher Phosphate, reduziertes und oxidiertes Glutathion, Malondialdehyd, Superoxid und Nitrit sowohl im Gewebe als auch in Zellen. Ein weiteres Thema ist die Prävention/Minimierung der Toxizität von oxidiertem LDL durch NO (S-NO-HSA).  

Vernetzung: Eine lehrstuhlübergreifende Zusammenarbeit besteht mit den Forschungsteams des Lehrstuhls für Molekularbiologie und Biochemie als auch des Lehrstuhls für Biophysik, insbesondere mit den Forschungsteams Roland Malli (NO-imaging), Sasa Frank (lipid peroxidation), Wolfgang Sattler (energy metabolism in BV-2 microglia) sowie Brigitte Pelzmann (S-NO-HSA and oxLDL induced toxicity). Nationale Kooperationen bestehen mit Bruno K Podesser (Med Uni Wien) und internationale Kooperationen mit David Chambers (King's College London), Alessio Rungatscher (Medical University Verona), Rolf K Berge (University of Bergen) und Tadeusz Malinski (Ohio University).

Projekte

Effect of NO on oxidized low-density lipoprotein-induced toxicity – S-NO-HSA, a slow and stable releasing NO donor as promising tool

  • In dieser Studie werden die toxischen Effekte von oxLDL auf das Endothel und deren Reversibilität durch NO (mittels S-NO-HSA, einem langsam freisetzendem NO-Donor) untersucht. Es gibt zunehmend Hinweise, dass oxLDL durch „uncoupling“ der endothelialen NO Synthase (eNOS) zu einer erhöhten Produktion von ROS und zu einer Verminderung der Bioverfügbarkeit von Stickoxid (NO) führt. NO Donatoren wie S-Nitroso Human Serum Albumin (S-NO-HSA) könnten diesem schädigenden Mechanismus entgegenwirken. In vitro werden die Effekte an EA.Hy 926-Zellen und HUVECs studiert. In vivo ist der Hauptzielparameter zum Nachweis der Endothelschädigung durch oxLDL und deren Reversibilität die Bestimmung der Acetylcholin-induzierten Relaxation von Aortenringen via Myographie n (C57BL/6 Mäuse). .
  • Projektdauer: 2021-2024 (bei Bewilligung; Revision eingereicht beim FWF- Christine Rossmann)
  • Gefördert durch: Medizinische Universität Graz (Vorversuche)
  • Projektpartner*innen: Sasa Frank, Roland Malli, Brigitte Pelzmann (Gottfried Schatz Forschungszentrum, Med Uni Graz), Bruno K. Podesser (Med Uni Wien).

Preclinical Evaluation of S-Nitroso Human Serum Albumin Eluting Electrospun Small Vascular Grafts

  • In dieser Studie wird die Wirkung von dem in bioabbaubaren PCL- Grafts implementierten NO Donor S-Nitroso Human Serum Albumin auf die Endothelialisierung und die Infiltration von glatten Muskelzellen sowohl in vitro als auch in vivo untersucht.
  • Projektdauer: 2016-2021
  • Gefördert durch: LBI für Kardiovaskuläre Forschung und Medizinische Universität Graz
  • Projektpartner*innen: Marjan Enayati, Karl H. Schneider, Ciarra Almeria, Christian Grasl, Christoph Kaun, Barbara Messner, Sabrina Rohringer, Ingrid Walter, Johann Wojta, Lubos Budinski, Heinz Schima, Bruno K. Podesser, Helga Bergmeister (Med Uni Wien); Beat Walpoth (Universität Genf).

 

Effect of donor pretreatment with S-nitroso -human serum albumin on cardiac isograft fibrosis and myocardial micro-RNA -126-3P in a murine heart transplant model

  • Kalte Ischämie und Reperfusion und der darauffolgende Ischämie-Reperfusionsschaden sind Eckpunkte für die Entwicklung von nicht immunologischen Organschäden nach Herztransplantationen. In einem heterotopen Transplant Modell an der Maus (hHTX) wird die Wirkung der Donor Präservierung mit S-Nitroso Human Serum Albumin (S-NO-HSA) auf Langzeit Isograft-Fibrose und der myokardialen Expression von sowohl GATA2 als auch miR-126-3p untersucht.
  • Projektdauer: 2016-2021
  • Gefördert durch: LBI für Kardiovaskuläre Forschung und Medizinische Universität Graz
  • Projektpartner*innen: Anne-Kristin Schaefer, Attila Kiss, André Oszwald, Felix Nagel MD1, Matthias Hackl, Andreas Zuckermann, Renate Kain, Bruno K Podesser (Med Uni Wien), Andrzej Jakubowski (Jagiellonian University, Medical College, Poland).

 

 

 

Lehrstuhl für Physiologische Chemie

Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr.
Seth Hallström  
T: +43 316 385 72125

Team