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Pressegespraech zum Start der Forschungskooperation - Bild: Katharina Schiffl

CBmed: Starke Kooperation

Im Rahmen der personalisierten Krebsbehandlung startet CBmed eine Forschungskooperation mit Roche.

Personalisierte Medizin in der Krebsbehandlung


CBmed und Roche Österreich haben zu einem Pressegespräch geladen, um ihre gemeinsamen Forschungskooperationen zu präsentieren. Im Zentrum steht die automatisierte Dokumentenanalyse zur Unterstützung der Entscheidungsfindung von Ärzten bei der Krebstherapie sowie zur Erhöhung der Prognosesicherheit bei Diagnosen. „Mit unseren gemeinsamen Forschungsprojekten Digital Biomarkers und FUSION Technology wollen wir die Entwicklung von spezifischen Anwendungen für eine personalisierte Krebsbehandlung wesentlich voranbringen. Das Projektgesamtvolumen für beide Projekte beträgt 3,55 Millionen Euro“, erläutert Thomas Pieber, wissenschaftlicher Geschäftsführer von CBmed.

 

Zukunft der Medizin: Personalisierte Krebstherapien

Bis 2030 wird die Zahl an Krebs erkrankter Personen um fast 40 Prozent steigen, damit wird es allein in Österreich voraussichtlich fast eine halbe Million Krebs-Patienten geben. „Die Zukunft der Krebsbehandlung liegt im Gebiet der personalisierten Medizin“, postuliert Johannes Pleiner-Duxneuner, Personalized Healthcare Director Roche Austria. „Gerade in der Onkologie sind wir mit den sogenannten Präzisionstherapien, welche auf die individuellen Mutationen der Patienten abgestimmt sind, schon am weitesten fortgeschritten“, sagt Pleiner-Duxneuner. Künftig werden jedoch noch viel mehr Informationen erfasst und analysiert, um zeitnah zielgerichtete Krebstherapien einleiten zu können. „Individualisierte Krebstherapien, die bei geringstmöglichen Nebenwirkungen den größten Behandlungserfolg bieten, werden in der Behandlung von Krebspatienten zukünftig richtungsweisend sein“, unterstreicht auch Hellmut Samonigg, Rektor der Medizinischen Universität Graz, der in der Onkologie große Chancen für die Biomarkerforschung und die personalisierte Medizin sieht.


Zwei Drittel aller Krankheiten sind nach wie vor nicht oder nur unzureichend behandelbar. Die Menschheit benötigt neue Wege, um Krankheiten besser vorzubeugen, zu erkennen und zu therapieren: „Neue Therapien werden heute nicht mehr arzneimittelzentriert, sondern patientenzentriert und damit maßgeschneidert angewandt und entwickelt“, sagt Markus Müller, Rektor der Medizinischen Universität Wien, der in Zusammenarbeit mit der Med Uni Graz im Rahmen von CBmed einen wichtigen Impulsgeber sieht. Dies erfordert eine digitale Transformation des Gesundheitswesens, wie sie in anderen Bereichen ohnehin schon selbstverständlich geworden ist.


Weitere Informationen zu dieser Forschungskooperation finden sich hier.

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