Nachhaltig leben. lernen. forschen

Tertiale

Allgemeine Informationen

Vor dem Beginn Ihres Praktikums nehmen Sie bitte mit der administrativen Ansprechperson Kontakt auf. Treffpunkt und Uhrzeit am Tag 1 Ihres Praktikums entnehmen Sie bitte HIER.

Wenn Sie sich zu einem bezahlten Praktikumsaufenthalt der Kages-Spitäler anmelden (nur KPJ-Studierende), nehmen Sie bitte SOFORT mit der jeweiligen Krankenanstalt Kontakt auf, um den Praktikumsvertrag zu unterzeichnen.Es ist eine an zeitliche Fristen gebundene Meldung an die Sozialversicherungsanstalt zwingend erforderlich.
Wenn die Meldung an die Sozialversicherung nicht fristgerecht vorgenommen wird, ist ein Praktikumsantritt nicht möglich.

Achtung: Für die selbstorganisierte Absolvierung des KPJs in Kages-Lehrkrankenhäusern erhalten Sie keine Bezahlung!

Bitte beachten Sie unbedingt die jeweiligen Anstalts- und Hausordnungen des Lehrkrankenhauses!
Den Anweisungen des Krankenanstaltenpersonals ist Folge zu leisten!
Weiters sind die Hygienerichtlinien des jeweiligen Lehrkrankenhauses einzuhalten!

1. Tertial

Tertialkoordinatoren

Interimistisch: 
Ao.Univ.-Prof. Dr. med. univ. Georg Werkgartner
Tel +43/316/385-81218
georg.werkgartner(at)medunigraz.at

Interimistisch:
Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. med. David Benjamin Lumenta
david.lumenta(at)medunigraz.at

Im Rahmen des chirurgischen Tertiales sollen vor allem Basischirurgische Fertigkeiten und Fähigkeiten erworben und gefestigt werden. Dabei handelt es sich teilweise um Tätigkeiten, die bereits vor dem Eintritt ins KPJ des Öfteren an Modellen geübt worden sind. Diese sollen von den Studierenden selbstständig und in möglichst großer Eigenverantwortung an PatientInnen ausgeführt werden. Dies soll den Studierenden die Möglichkeit geben, jene Skills, die sie sofort nach ihrer Sponsion als JungmedizinerInnen an PatientInnen durchführen werden müssen, nochmals zu festigen und damit Sicherheit bei diesen Basistätigkeiten zu erreichen. Damit sollen sie optimal auf den bevorstehenden Einstieg in das Berufsleben als Ärztin oder Arzt vorbereitet werden.

Absolvierung

Bitte beachten Sie die Informationen zum geänderten Anmeldeprozess!

Das Tertial 1 ist in 2 Optionen durchgehend absolvierbar:

  • entweder 16 Wochen durchgehend Allgemein chirurgische Fächer oder
  • als Kombination zuerst Allgemein Chirurgische Fächer (8 Wochen) und anschließend perioperative Fächer (8 Wochen)
Allgemeine Chirurgie (16 Wochen oder 8 Wochen)

Falls 8 Wochen gewählt werden, so müssen diese 8 Wochen im ersten 8- Wochenblock abolviert werden:

  • Chirurgie (Schwerpunkt Allgemeinchirurgie)
  • Orthopädie und Trauma
  • Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Urologie
Spezielle Chirurgie/Perioperative Fächer (Optional für zweiten 8-Wochen-Block wählbar)
  • Augenheilkunde und Optometrie
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
  • Haut- und Geschlechtskrankheiten
  • Neurochirurgie
  • Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
  • Anästhesie und Intensivmedizin
  • Thoraxchirurgie
  • Allgemeinchirurgie und Gefäßchirurgie
  • Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
  • Herzchirurgie
  • Allgemeine und Viszeralchirurgie (inklusive Transplantationschirurgie)

2. Tertial

Tertialkoordinator

Univ.-Prof. Dr. med. univ. Hermann Toplak
Tel +43/316/385-80246
hermann.toplak(at)medunigraz.at

Im Rahmen des 2. Tertials soll auf dem Boden vorhandener Basiskenntnisse über Innere Medizin und Neurologie das Denken und Handeln im biopsychosozialen Modell vertieft werden. Komplexe Patientenbilder sollen analysiert werden. Die jeweiligen Differentialdiagnosen, der daraus resultierende Abklärungsgang und die evidenzbasierte Therapie sollen erarbeitet werden. Als Assessment- und Feedback-Instrument dienen die strukturierten Fallberichte, die von den Studierenden bearbeitet werden und zum Steuern des Lernerfolges beitragen. Das Krankheitsverständnis soll sich an der Balance zwischen akuten gesundheitlichen Problemen und deren langfristigen Konsequenzen im „chronic care management“ orientieren. Wichtig wird auch die professionelle Haltung gegenüber PatientInnen verschiedenen Geschlechtes, Herkunft und Religionen sein. Psychosomatische Konstellationen sollen ebenso erkannt werden wie psychiatrische Komorbiditäten, damit eine entsprechende Einbeziehung der Spezialisten die Behandlung holistischer zu gestalten hilft und den therapeutischen Erfolg verbessert sowie die gesundheitsbezogene Lebensqualität der PatientInnen steigert. Die Kompetenz in der medizinischen Kommunikation soll weiter gestärkt und das Interesse, den Menschen ganzheitlicher zu erfassen, geweckt bzw. vertieft werden. Damit soll die Grundlage geschaffen werden, dass die Studierenden in ihrem Berufsleben das biopsychosoziale Modell auch umzusetzen.

Absolvierung

Das Tertial 2 kann an allen Lehrkrankenhäusern der Med Uni Graz absolviert werden, die zur Ausbildung in Innerer Medizin berechtigt sind, und umfasst durchgehend 16 Wochen. 
Spezialabteilungen ohne allgemein internistischen Aspekt und Neurologie können dabei nur im zweiten 8-Wochenblock herangezogen werden. 
Diese Abteilungen sind in MEDonline entsprechend gekennzeichnet ("nur 2. 8- Wochenblock")!

Falls 8 Wochen für die Innere Medzin gewählt werden, so müssen diese 8 Wochen im ersten 8-Wochenblock absolviert werden!

3. Tertial

Tertialkoordinator

Univ.-Prof. Dr. med. univ. Andreas Gamillscheg
Tel +43/316/385-82677
andreas.gamillscheg(at)medunigraz.at

  • Kinder- und Jugendheilkunde
  • Kinder- und Jugendchirurgie

Im Rahmen des 3. Tertials des KPJ sind 4 Wochen für den Erwerb und Festigung von Fertigkeiten und Fähigkeiten in der Kinder- und Jugendheilkunde vorgesehen. Unter Anleitung sollen die Studierenden als Teammitglieder die ärztlichen Tätigkeiten, die zum Teil bereits vor dem Eintritt ins KPJ an Modellen geübt worden sind, erlernen und selbstständig und in möglichst großer Eigenverantwortung an PatientInnen ausführen. Dies soll den Studierenden die Möglichkeit geben, jene Tätigkeiten, die sie sofort nach ihrer Sponsion als JungmedizinerInnen an PatientInnen durchführen werden müssen, zu festigen und damit Sicherheit in diesen Basistätigkeiten zu erreichen. Damit sollen sie optimal auf den bevorstehenden Einstieg in das Berufsleben als Ärztin oder Arzt vorbereitet werden.

Tertialkoordinator

Assoz. Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. med. univ. Andreas Baranyi
an.baranyi(at)medunigraz.at

  • Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
  • Psychosomatische Medizin
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie

Im Rahmen des psychiatrischen Blockes im 3. Tertial soll auf dem Boden vorhandener Basiskenntnisse über das biopsychosoziale Modell das Verständnis für psychische Erkrankungen erhöht und die Bereitschaft, psychiatrisch diagnostisch und therapeutisch tätig zu werden, geweckt werden. Kenntnisse der typischen psychiatrischen Komorbiditäten bei Patienten mit organischen Krankheiten tragen dazu bei, die Behandlung holistischer zu gestalten, den therapeutischen Erfolg zu verbessern und die gesundheitsbezogene Lebensqualität der PatientInnen zu steigern. Die Kompetenz in der medizinischen Kommunikation soll weiter entwickelt und das Interesse, den Menschen ganzheitlicher zu erfassen, geweckt bzw. vertieft werden. Damit soll die Grundlage geschaffen werden, dass die Studierenden eventuelle Berührungsängste abbauen und ihre so erworbenen Kompetenzen im späteren Berufsleben umsetzen können.

Tertialkoordinator

Univ.-Prof. Mag.phil. Dr. med. univ. Franz Seibert
Tel +43/316/385-81274
franz.seibert(at)medunigraz.at

Das Wahlpflichtfach muss durch die Studierenden selbst organisiert werden.

Das Wahlpflichtfach kann generell in allen klinischen Abteilungen und Instituten, die Fachärztinnen/Fachärzte ausbilden, für 4 Wochen absolviert werden.

Zusätzlich kann man das Wahlpflichtfach auch in einer universitären Lehrpraxis für Allgemeinmedizin absolvieren. Voraussetzung für den Besuch in einer Lehrpraxis ist die positive Absolvierung des Pflichtfaches Allgemeinmedizin.

Beurteilung und Anwesenheit

Für die positive Absolvierung des Tertials müssen zu Beginn ein Einführungs-, in der Mitte des Praktikums ein Midterm- und am Ende des Tertials ein Abschluss-Gespräch dokumentiert werden. Die Vorlagen dazu sind im Logbuch enthalten.
Es werden keine Fallberichte und MiniCex/DOPS eingefordert.
Die Anwesenheit von 140 Stunden muss im entsprechenden Formular des Logbuchs erbracht werden.

Tertialkoordinatorin

Sen.Lecturer Dr. med. univ. Spary-Kainz Ulrike 
Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung
Tel +43 316 385-73561
ulrike.spary-kainz(at)medunigraz.at


Zertifizierte Lehrordinationen der Med Uni Graz

WICHTIG: Bitte beachten Sie, welche Lehrordinationen in den jeweiligen Zeiträumen auch tatsächlich zur Verfügung stehen!
Die aktuell anbietenden Lehrordinationen in den jeweiligen Zeiträumen finden Sie in MEDonline direkt bei der Lehrveranstaltung (PR-Praktikum).

Kontaktaufnahme mit Lehrordination

Nach erfolgreicher Anmeldung via MEDonline durch die Studierenden bei den entsprechenden Lehrordinationen sind diese dazu aufgefordert sofort Kontakt mit Ihrer Lehrordination aufzunehmen.

Merkmale der Allgemeinmedizin als Fachdisziplin

entsprechend der Europäischen Definition der Allgemeinmedizin (Wonca Europe 2004)

  • Erster medizinischer Kontaktpunkt im Gesundheitssystem („primary care“)
  • Effiziente Nutzung der Ressourcen des Gesundheitssystems durch Koordinierung
  • Personenbezogener Ansatz („person-centred“)
  • Effektive Kommunikation zwischen Arzt und Patient
  • Langzeitbetreuung („longitudinal care“)
  • Spezifischer problemorientierter Entscheidungsfindungsprozess
  • Gleichzeitiges Management akuter und chronischer Gesundheitsprobleme
  • Konfrontation mit Frühstadien von Erkrankungen, die möglicherweise dringende Intervention erfordern („abwendbar gefährlicher Verlauf“)
  • Angemessene Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden
  • Spezifische Verantwortung auch für Gesundheit im öffentlichen Bereich
  • Erfassung von Gesundheitsproblemen in ihren physischen, psychologischen, sozialen, kulturellen und existentiellen Dimensionen.

Daraus verdichtet ergeben sich die 6 Kernkompetenzen:

  • Erfüllung der Primärversorgungsaufgaben
  • Personenbezogene Betreuung
  • Spezifische Problemlösungsfertigkeiten
  • Umfassender Ansatz
  • Gemeinschaftsorientierung
  • Gesundheitsversorgung

Die Studierenden werden mit den Anforderungen der angewandten (praktischen) Medizin im Lebensumfeld lokaler Bevölkerungsgruppen und Individuen konfrontiert.

Der generalistische Ansatz und die damit verbundenen besonderen Problemstellungen und Lösungsstrategien werden „an der Front“ anhand von Beispielen verständlich gemacht.

Die notwendigerweise sehr unterschiedlichen Erfahrungen in den einzelnen Arztpraxen werden anhand der Fallberichte und DOPS im Begleitseminar analysiert, die allgemeinmedizinischen Kernkompetenzen und Spezifitäten in der Gruppe herausgearbeitet und reflektiert.

So werden Synergieeffekte für die Studierenden erreicht, indem sie aus den selbst gemachten Erfahrungen und denen der Mitstudierenden durch Vergleich zusätzliche Information und Erkenntnis gewinnen.

Versicherungsschutz

Details und Vertragsbedingungen zum Bündelversicherungsvertrag.

Beurteilung Famulatur Allgemeinmedizin

Für das Praktikum sind die folgenden Leistungen zu erbringen:

  • 140 Stunden Anwesenheit
  • 1 MiniCEX, 1 DOPS
  • 2 Fallberichte
  • Bei allen Allgemeinen ärztlichen Skills zumindest „kompetent“ oder „routiniert“ erreicht

Am Ende des Praktikums wird Ihnen von der/dem jeweiligen betreuenden Lehrärztin/Lehrarzt eine Beurteilung mit der Beurteilung mit Erfolg/ohne Erfolg teilgenommen ausgehändigt.

Ein positiv abgeschlossener praktischer Teil ist Vorraussetzung für eine positive Note.

Vorbereitung

Kontaktaufnahme mit der Ordination, Klärung Praktikumsbeginn

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