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Medizinische Universität Graz

Ausgezeichnet: Hasiba-Preis

Didaktische Konzepte der Med Uni Graz wurden mit dem Dr.-Michael-Hasiba-Preis ausgezeichnet.

Innovative medizinische Lehrkonzepte

 

Kürzlich wurde der „Dr. Michael-Hasiba-Preis“ für innovative medizinische Lehrkonzepte an didaktisch hochwertige Projekte der Med Uni Graz verliehen.

Ausgezeichnete Allgemeinmedizin

Allgemeinmedizin mit allen Sinnen begreifen – das ist das Anliegen und Motto des Gewinner-Projekts, das Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, Leiterin des Instituts für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung der Med Uni Graz, Universitätsassistentin Stephanie Poggenburg und Senior Lecturer Reinhild Höfler einreichten. Ziel ist es, das Fach Allgemeinmedizin für Studierende in einer Art und Weise zu präsentieren, die sie einerseits von den Inhalten begeistert und sie andererseits zum vertiefenden Lernen motiviert. Darüber hinaus soll durch den Kontakt mit Lehrenden eine professionelle Identität vermittelt werden.

Sono4You Graz: Studierende lehren den Ultraschall

Weiters hat die Grazer Summerschool für Ultraschall - entwickelt von einem Team mit Gerhard Prause, Leiter der Teaching Unit Notfallmedizin an der Med Uni Graz, Markus Lerchbaumer, Assistenzarzt für Radiologie an der Charité Berlin, und der Studierendeninitiative Sono4You - diese Auszeichnung gewonnen. Das Ziel der Summerschool ist es, Studierenden das notwendige Theoriewissen und grundlegende Skills für die erfolgreiche Ultraschalluntersuchung zu vermitteln, die sie in der Praxis zuverlässig anwenden können. Die Masterminds hinter der erfolgreichen Initiative Sono4You sind Simon Orlob und David Purkarthofer gemeinsam mit einer engagierten und motivierten Gruppe von Studierenden, welche das vorliegende Konzept selbständig ausgearbeitet haben.

Psychische Gesundheit

Der psychischen Gesundheit von Studierenden widmet sich das Sieger-Konzept von Dr. Christian Vajda. Bei diesem Konzept wird nicht nur das freie Wahlfach mit dem Titel "Psychosoziale Krisenintervention und Stressbewältigung I und II" erfolgreich umgesetzt, sondern auch das Peer2Peer-Programm an der Med Uni Graz vorgestellt. Dabei geht es um die psychosoziale Beratung von Studierenden, die während ihrer Ausbildung und im anschließenden Berufsleben mit verschiedenen belastenden Situationen umgehen müssen.

Erstversorgung von NotfallpatientInnen

Das Projekt "Notfall Basis: Handlungspläne für die ärztliche Erstversorgung von Notfallpatienten in der Praxis und beim Hausbesuch" von Dr. Peter Sigmund wurde ebenfalls ausgezeichnet. Mittels E-Learning werden hier zwei Lehr-/Lernformate für Studierende und für die ärztliche Fortbildung fokussiert. Grundlegendes Wissen in Notfallmedizin und antibiotischer Therapie wird dabei anwenderorientiert als „Notfallbasis" und „Antibiotikabasis" dargeboten.

Zahnmedizinische Ausbildung

Ein weiteres erfolgreiches Team kommt von der Med Uni Graz: Dr.in Barbara Kirnbauer, Univ.-Ass.in Dr.in Petra Rugani, Univ.-Prof. DDr. Norbert Jakse, Sen.Scientist Dr.med.univ.et scient.med. Johannes Bernhardt-Melischnig und Univ.-Prof. Dr. Rudolf Egger widmen sich bei ihrem innovativen Konzept der Entwicklung und Implementierung eines Progress Tests in der zahnmedizinischen Ausbildung an der Med Uni Graz. Das prospektive Pilotprojekt verfolgt das Ziel, den Wissenszuwachs von Studierenden im Laufe ihrer universitären Ausbildung und indirekt auch die Qualität der Lehre zu überprüfen. 


Die Konzepte konnten die Jurymitglieder Vizerektorin Doris Lang-Loidolt und Eiko Meister, Präsidialreferent für Ausbildung und Qualitätssicherung der Ärztekammer Steiermark, mit ihrer didaktischen Qualität überzeugen. Die Preise überreichte der Fortbildungsreferent der Ärztekammer Steiermark, Univ.-Prof. Hermann Toplak.

 

 

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