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Herzlichen Glueckwunsch

BBI: Impact Award

Esther E. Fröhlich und Peter Holzer wurden mit dem Brain Behavior and Immunity (BBI) Impact Award 2020 ausgezeichnet.

Top-Publikation

Esther E. Fröhlich, MSc, PhD und Univ.-Prof. Dr. Peter Holzer erhielten den Brain Behavior and Immunity (BBI) Impact Award 2020. Dieser Preis wurde der Publikation von Esther E. Fröhlich, Aitak Farzi, Raphaela Mayerhofer, Florian Reichmann, Angela Jačan, Bernhard Wagner, Erwin Zinser, Natalie Bordag, Christoph Magnes, Eleonore Fröhlich, Karl Kashofer, Gregor Gorkiewicz & Peter Holzer: Cognitive impairment by antibiotic-induced gut dysbiosis: Analysis of gut microbiota-brain communication. Brain Behav Immun 2016; 56: 140-155. doi: 10.1016/j.bbi.2016.02.020 zuerkannt.

Meist zitiert

Unter allen Publikationen, die in BBI in den Jahren 2016-2017 publiziert wurden, erhielt diese Publikation die meisten Zitationen. Der Preis, der vom früheren Editor-in-Chief von BBI, Prof. Keith Kelley, gestiftet wurde, wird im Rahmen der Kongresse der internationalen Psychoneuroimmunology Research Society (PNIRS) vergeben. Nachdem der Preis zuletzt an Kollegen in den Niederlanden und China verliehen wurde, geht der dritte Preis nun erstmalig nach Österreich. Die Übergabe des Preises war für den diesjährigen PNIRS-Kongress an der UCLA in Los Angeles (3.-6. Juni 2020) vorgesehen. Aufgrund der COVID-19 Pandemie musste der Kongress abgesagt und die Preisverleihung durch eine Übersendung des Preises ersetzt werden.

PhD Dissertation

Die ausgezeichnete Publikation stellte den Hauptteil von Esther Fröhlichs PhD Dissertation dar, die sie in den Jahren 2013 – 2016 im Doktoratskolleg DK-MOLIN (Molecular Fundamentals of Inflammation) unter der Betreuung von Univ.-Prof. Dr. Peter Holzer am damaligen Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie der Medizinischen Universität Graz anfertigte. Basierend auf Vorarbeiten von Dr.med.univ. Aitak Farzi, PhD, konnte Esther Fröhlich in dieser Arbeit zeigen, dass eine selektive Depletion des Darmmikrobioms im Tiermodell zu einer Einschränkung von Lernen und Gedächtnis führt. An dieser Gehirnstörung sind das Fehlen wichtiger Metaboliten, die unter der Einwirkung des Darmmikrobioms entstehen, und eine Änderung des Transmitter-, Neuropeptid- und Neurotrophin-Stoffwechsels im Gehirn beteiligt.

Zahlreiche Kooperationen

Esther Fröhlich konnte für diese umfangreiche Studie auf die Kooperation mit 10 Institutionen zählen:

  • Forschungseinheit für Translationale Neurogastroenterologie, Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie, Medizinische Universität Graz
  • Institut für Pathologie, Medizinische Universität Graz
  • Theodor Escherich Labor für Mikrobiomforschung, Medizinische Universität Graz 
  • Core Facility Microscopy, Zentrum für Medizinische Forschung, Medizinische Universität Graz 
  • Center for Biomarker Research in Medicine, CBmed, Graz
  • Institute of Biomedical Science, Fachhochschule JOANNEUM, Graz
  • HEALTH Institute for Biomedicine and Health Sciences, JOANNEUM RESEARCH, Graz
  • BioTechMed-Graz 
  • Natural Product Laboratory, Institute of Biology, Leiden University, Niederlande
  • Winclove, Amsterdam, Niederlande

Die Medizinische Universität Graz gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung!

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