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Mehrere bunte Puzzleteile

COVID-19: Einsatz zählt

MitarbeiterInnen und Studierende der Med Uni Graz leisten in der aktuellen Situation einen wichtigen Beitrag

Universität unterstützt in Forschung, Diagnostik und Patientenbetreuung


Die Medizinische Universität Graz leistet mit aller Kraft ihrer Angehörigen in dieser herausfordernden Zeit wesentliche Beiträge im Rahmen der Bewältigung der Coronakrise. So befinden sich derzeit mehr als 300 Studierende der Medizinischen Universität Graz im klinisch praktischen Jahr und leisten wertvolle Unterstützung in verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitssystems in der Steiermark und darüber hinaus.

Coronakrise: Med Uni Graz unterstützt in vielen Bereichen

Groß sind die Herausforderungen, die es derzeit im Zusammenhang mit der Eindämmung der Verbreitung des SARS-CoV-2 Virus und der Behandlung von COVID-19 zu meistern gilt. Hier trägt die Med Uni Graz auch einen wichtigen Teil bei, wie Rektor Hellmut Samonigg beschreibt: „Unser Diagnostik- und Forschungsinstitut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin arbeitet seit Wochen unter Hochdruck an der Auswertung und Weiterentwicklung von Labortests zum Nachweis von SARS-CoV-2. Zudem stellen wir am MED CAMPUS Graz innovative und einzigartige Forschungsinfrastruktur zur Verfügung und arbeiten in diesem Zusammenhang an Kooperationen rund um die Erforschung des neuen Virus“. Zusätzlich unterstützen die Ärztinnen und Ärzte der Med Uni Graz maßgeblich die Betreuung von Patientinnen und Patienten am LKH-Universitätsklinikum Graz. Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind auch die Studierenden hochaktiv, wenngleich keine Präsenzlehrveranstaltungen stattfinden.

Patientenbetreuung: Studierende im 6. Studienjahr als wichtige Stütze

Solidarität wird in dieser herausfordernden Zeit großgeschrieben und es ist wirklich beachtlich, wie viele tolle Initiativen sich in kürzester Zeit gebildet haben, um im Kampf gegen COVID-19 aktiv zu werden und zu helfen. Sabine Vogl, Vizerektorin für Studium und Lehre an der Med Uni Graz, fasst die Lage wie folgt zusammen: „In dieser herausfordernden Zeit ist es besonders wichtig, den Blick auf das Wesentliche zu richten – nämlich, wie die Verbreitung von SARS CoV-2 („Coronavirus“) eingedämmt wird und welcher Beitrag dazu geleistet werden kann, um der Gesellschaft einen Dienst zu erweisen“.


An der Med Uni Graz sind zurzeit mehr als 300 Studierende im sechsten und letzten Studienjahr und der Großteil dieser Studierenden leistet im Rahmen des sogenannten Klinisch praktischen Jahres (KPJ) dem Gesundheitssystem wertvolle Unterstützung. Hier ergänzt die Vizerektorin: „Entsprechend ihrer bis zum bzw. im 6. Studienjahr erworbenen Qualifikationen bringen sie sich tatkräftig am Universitätsklinikum Graz, den Lehrkrankenhäusern und Lehrordination ein. Sie leisten damit gerade jetzt einen essentiellen Beitrag, auf den sie im Zuge ihres Studiums vorbereitet wurden“.

Soziales Engagement: ECTS-Punkte für die Menschlichkeit

Aber nicht nur die Studierenden im 6. Studienjahr Humanmedizin leisten in dieser Zeit einen wichtigen Beitrag. Auch ihre Studienkolleginnen und –kollegen in anderen Semestern und anderen Studienrichtungen an der Med Uni Graz engagieren sich in dieser Situation. Um dieses Engagement zu unterstützen und zu fördern, bietet die Med Uni Graz seit zehn Tagen unter dem Motto „Coronavirus - Wie Studierende jetzt helfen können!“ diesbezügliche Informationen für Studierende an.


„Um von Seiten der Universität dieses soziale Engagement zu würdigen, können Studierenden, die sich während der COVID-19-Pandemie sozial aktiv einbringen dies mit ECTS-Anrechnungspunkten partiell für ihr Studium anrechnen lassen“, sagt Sabine Vogl. Ein schönes Beispiel für eine Initiative von Studierenden stellt beispielsweise die Webplattform medis vs COVID-19 dar, die von einem Studierenden der Med Uni Graz mitentwickelt wurde. Mehr als 200 Krankenhäuser in Österreich und Deutschland und über 23.000 Studierende vernetzen sich hier im gemeinsamen Kampf gegen COVID-19.


Presseinformation

 

 

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