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Medizinische Universität Graz

Sujet Sponsion

Feier: Gaudeamus Igitur

Akademisches Doppel - Feierliche Verleihung von Venia docendi und Ehrendoktorat an der Med Uni Graz.

Feierstunde für die Wissenschaft


Gestern fand eine besondere akademische Feierstunde an der Medizinischen Universität Graz statt. Zum einen erhielten sieben Damen und Herren die Lehrbefugnis verliehen und zum anderen wurde Gustav Paumgartner für seine Verdienste um die Wissenschaft und den wissenschaftlichen Nachwuchs mit der Ehrendoktorenwürde der Med Uni Graz geehrt.

 

Venia docenci: Sieben neue PrivatdozentInnen an der Med Uni Graz

An der Medizinischen Universität Graz fand die Verleihung der Habilitationsdekrete erstmals im Rahmen einer akademischen Feierstunde statt. Die in dieser Form als Premiere abgehaltene Veranstaltung bot Gelegenheit, den wissenschaftlichen Nachwuchs in festlicher Form zu würdigen und auch einen kleinen Einblick in die Breite und Vielfalt medizinischer Forschungsthemen zu gewähren. Nachdem die forschungsgeleitete Lehre eine Kernaufgabe der Universitäten ist, kommt den Lehrenden eine zentrale Rolle mit hoher gesellschaftlicher Verantwortung zu. Diese Form der akademischen Feier soll zukünftig zwei Mal im Jahr stattfinden und fester Bestandteil im akademischen Jahr der Medizinischen Universität Graz werden.

Eine Vorstellung der Habilitandinnen und Habilitanden erfolgt in Kürze separat.

Gustav Paumgartner: Siebenter Ehrendoktor an der Med Uni Graz

Für seine langjährigen Verdienste um den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Medizinischen Universität Graz wurde Univ.-Prof. Dr. Gustav Paumgartner unter dem Beisein zahlreicher Ehrengäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft mit der Würde eines Ehrendoktors der Medizinischen Universität Graz ausgezeichnet. Der international anerkannte Experte ist nunmehr der siebente Ehrendoktor an der Med Uni Graz. In seiner Laudatio würdigte Univ.-Prof. Dr. Peter Fickert, Leiter der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der Med Uni Graz den immerwährenden fördernden als auch fordernden Einsatz von Gustav Paumgartner rund um den wissenschaftlichen Nachwuchs.


Gustav Paumgartner wurde 1933 in Neumarkt in der Steiermark geboren. Er studierte an den Universitäten Princeton, Graz und Wien und promovierte an der Universität Wien zum Dr.med.univ. Danach war er am Pharmakologischen Institut und an der Medizinischen Klinik II der Universität Wien sowie am New Jersey College of Medicine, N.J., USA tätig. Von Wien ging er 1971 an das Institut für Klinische Pharmakologie der Universität Bern, wo er sich in Klinischer Pharmakologie und Hepatologie habilitierte und zum Extraordinarius sowie zum Vizedirektor des Institutes ernannt wurde. 1979 folgte er einem Ruf als ordentlicher Professor für Innere Medizin und als Direktor der Medizinischen Klinik II an die Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach seiner Emeritierung 1999 leitete er bis 2010 die Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2013 wurde er zum Gastprofessor an der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie an der Universitätsklinik für Innere Medizin III der Medizinischen Universität Wien ernannt.



Gustav Paumgartner war europäisches Mitglied des Editorial Board des New England Journal of Medicine, Associate Editor von Hepatology und Editor-in-Chief des Journal of Hepatology. In der European Association for the Study of the Liver (EASL) diente er als Generalsekretär, Präsident und Ehrenpräsident. Als ein „Clinical Scientist“ hat sich immer bemüht, Grundlagenforschung und klinische Forschung zu verbinden.


Der Medizinischen Universität Graz ist Gustav Paumgartner sehr verbunden. Seit vielen Jahren fördert er im besten Sinne eines Clinical Scientists aktiv die wissenschaftliche Entwicklung von Grundlagenforscherinnen und Grundlagenforschern in der experimentellen Hepatologie mit dem Ziel der Verbindung von Grundlagenforschung und klinischer Praxis. Dadurch hat er die wissenschaftliche Entwicklung einer gewichtigen Zahl von Doktoratsstudierenden der Medizinischen Universität Graz als auch die Profilentwicklung und internationale Sichtbarkeit für Arbeitsgruppe für experimentelle und molekulare Hepatologie an der Medizinischen Universität Graz maßgeblich positiv beeinflusst. In seinem Heimatort Neumarkt an der Mürz organisiert er jährlich wissenschaftliche Veranstaltungen, die im Bereich der experimentellen Hepatologie die Steiermark und somit die Medizinische Universität Graz international bekannt machten. Er ist regelmäßig Gast an der Med Uni Graz und steht im regen Austausch mit mehreren Doktoratsstudierenden.


Presse-Information

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