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Start der Grazer Herzkreislauftage

Kardiologie: Kongress läuft

Die Grazer Herzkreislauftage sind als erster österreichischer Kardiologiekongress nach dem Lockdown gestartet.

KardiologInnen tagen an der Med Uni Graz

Nachdem eine Reihe wissenschaftlicher Veranstaltungen auf Grund der Bestimmungen rund um die COVID-19 Pandemie bis auf Weiteres abgesagt bzw. verschoben werden mussten, finden an diesem Wochenende die Grazer Herzkreislauftage als erste größere wissenschaftliche Veranstaltung seit der „Coronapause“ an der Med Uni Graz statt. Der Kongress wird als Hybrid abgehalten und neben der Teilnahmemöglichkeit vor Ort – hierfür wurde ein Hygienekonzept mit zwei Parallelveranstaltungen ausgearbeitet - gibt es ein großes Onlineangebot mit interaktiven Inhalten. So können sich Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Herzkreislauferkrankungen vernetzen und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse austauschen. Die Keynote von Klaus Ley vom La Jolla Institut für Immunologie, USA, stellt einen der Höhepunkte im wissenschaftlichen Programm dar.


Allein 2019 starben österreichweit rund 33.000 Personen an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, womit diese Erkrankungen zu den häufigsten Todesursachen zählen. Daher spielt die Wissenschaft in diesem Bereich eine wichtige Rolle. „Es freut mich sehr, dass wir den österreichweit ersten Kardiologiekongress nach dem Lockdown veranstalten dürfen“, eröffnet Univ.-Prof. Dr. Andreas Zirlik, Leiter der Klinischen Abteilung für Kardiologie an der Med Uni Graz die Veranstaltung. Univ.-Prof.in Dr.in Ameli Yates, Leiterin der Klinischen Abteilung für Herzchirurgie ergänzt: „Unser Handeln stellt den Patienten in den Mittelpunkt. Es braucht Wissenschaft und Forschung sowie den wissenschaftlichen Austausch, um die besten Therapien einsetzen zu können“.


In seinen Grußworten betonte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer die große Rolle der Forschung und im Besonderen die Innovationskraft des Forschungs- und Hochschulstandortes Steiermark. „Ebenso danke ich der Medizinischen Universität Graz und der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. für Ihren Einsatz rund um die COVID-19 Situation“, ergänzte der Landeshauptmann. Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg, Rektor der Med Uni Graz, betonte in seiner Grußbotschaft die Bedeutung der medizinischen Wissenschaft zum Wohle der Bevölkerung und Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Tscheliessnigg, Vorstandsvorsitzender der KAGes, beschloss die Kongresseröffnung mit einem guten Ratschlag zur weiteren Bewältigung der COVID-19 Situation: „Mit Herz, Hirn und Hausverstand“.


Informationen zum Kongress:
https://www.grazerherzkreislauftage.at/

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