Nachhaltig leben. lernen. forschen

Medizinische Universität Graz

Pressegespraech

Staffelübergabe: Neues Rektorat

Seit dem 15. Februar 2016 wird die Medizinische Universität Graz von einem neuen Team geleitet, das die Universität erfolgreich weiterentwickeln wird.

Staffelübergabe: Das neue Rektoratsteam startet durch


Mit neuem Elan die Med Uni Graz gemeinsam erfolgreich weiterentwickeln


Mit rund 1.800 MitarbeiterInnen im wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Umfeld und mehr als 4.200 Studierenden in den verschiedenen Studienrichtungen und Universitätslehrgängen bildet die Medizinische Universität Graz ein international sichtbares Zentrum der Forschung, Lehre und Spitzenmedizin im Süden von Österreich. Seit dem 15. Februar 2016 wird die Medizinische Universität Graz von einem neuen Team geleitet, in dem der Universitätsrat der Med Uni Graz eine gute Mischung aus Erfahrung und neuem Elan für die Erreichung der gesteckten Ziele sieht.


Als Rektor fungiert der Internist (Onkologe) Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg. Die HNO-Expertin Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Doris Lang-Loidolt ist Vizerektorin für Studium und Lehre. Mag.a Caroline Schober-Trummler, Biochemikerin und Molekularbiologin, bringt ihre Erfahrungen als Managerin eines Forschungsinstitutes mit Großforschungsprojekten ein. Als Vizerektor für Finanzmanagement, Recht und Personaladministration ergänzt der Betriebswirt und Jurist MMag. Gerald Lackner das Rektoratsteam.



Rektor Hellmut Samonigg


Medizinische Universität Graz: Gebündelte Kompetenz in Forschung, Lehre und spitzenmedizinischer PatientInnenbetreuung  

Seit ihrer Gründung im Jänner 2004 geht die Medizinische Universität Graz einen dynamischen und erfolgreichen Weg mit dem Fokus auf zielgerichtete Weiterentwicklung ihrer Kernkompetenzen, der wissenschaftlichen Forschung sowie der universitären Lehre im klinischen sowie nichtklinischen Bereich. Sämtliche Leitungsfunktionen an den Universitätskliniken und klinischen Abteilungen erfolgen durch berufene UniversitätsprofessorInnen der Med Uni Graz, wodurch ergänzend zur klinischen Forschung und Lehre PatientInnenbetreuung auf spitzenmedizinischem Niveau und dem aktuellen Wissensstand am LKH-Univ. Klinikum Graz gesichert ist. „Das Rektoratsteam unter Altrektor Josef Smolle hat in den letzten beiden Funktionsperioden hervorragende Arbeit geleistet, wofür der Universitätsrat herzlich dankt. Mit dem Wechsel der Universitätsleitung soll nun frischer Wind die Weiterentwicklung erfolgreich vorantreiben“, wünscht sich Dr.in Cattina Maria Leitner, Vorsitzende des Universitätsrates an der Med Uni Graz.



Cattina Leitner, Vorsitzende des Universitätsrates


Das neue Rektoratsteam an der Med Uni Graz möchte diesen erfolgreichen Weg der letzten Jahre fortsetzen und die bestehenden Stärken gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausbauen. Rektor Hellmut Samonigg nennt die wichtigsten Vorhaben des neuen Rektoratsteams für die aktuelle Funktionsperiode:  
· Optimierung der Voraussetzungen für exzellente Forschung der international renommierten Forschungs-Community an der Med Uni Graz durch organisatorische, infrastrukturelle und personelle Maßnahmensetzung
· Weiterentwicklung der studentischen Lehre durch verantwortungsvolle Umsetzung des neuen Curriculums
· Intensivierung der bestehende Zusammenarbeit– hier insbesondere mit den PartnerInnen-Universitäten der Steiermark – und Erschließung weiterer Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, Biotechnologieunternehmen und PartnerInnen aus der Industrie sowie Ausbau internationaler Forschungskooperationen
· Anhebung der internen Organisation und Personalentwicklung auf ein noch höheres Qualitätsniveau
· Erfolgreiche Inbetriebnahme des ersten Teils des MED CAMPUS Graz und Realisierung des Moduls 2 mit gleichzeitiger Transferierung des Institutes für Anatomie


In die gleiche Kerbe wie Hellmut Samonigg schlägt auch Cattina Leitner, die ebenfalls die Wichtigkeit einer starken Kooperation mit Industrie und Wirtschaft betont. „Die Med Uni Graz ist eine Universität mit internationalem Profil, welches sich in zahlreichen Einrichtungen wie beispielsweise der größten Biobank Europas oder zukunftsweisenden Forschungskooperationen niederschlägt“, sagt Cattina Leitner. Auch in der Umsetzung des MED CAMPUS Graz Modul 2 sieht die Universitätsratsvorsitzende ein wichtiges Zeichen für den Wissenschaftsstandort Graz und dessen internationale Positionierung.


Einzigartige Forschungsinfrastruktur stärkt Grazer Spitzenforschung  

Kennzeichnend für die Medizinische Universität Graz als Ort der innovativen Spitzenforschung ist die enorme Steigerung der Forschungsleistung seit der Universitätsgründung im Jahr 2004. An den vorklinischen Instituten und Zentren sowie den klinischen Abteilungen am LKH-Univ. Klinikum Graz arbeiten ForscherInnen interdisziplinär an der Zukunft der Medizin. Die Med Uni Graz stellt eine beeindruckende und zielgerichtete Forschungsinfrastruktur zur Verfügung, welche mit der Inbetriebnahme des Modul 1 des MED CAMPUS Graz einen weiteren großen Schritt in Richtung Vernetzung und Interdisziplinarität erfahren wird. Bereits jetzt bieten das Zentrum für Medizinische Forschung (ZMF) und das Zentrum für Wissenstransfer in der Medizin (ZWT) die ideale Basis für den medizinischen und biowissenschaftlichen Fortschritt, womit sich die Med Uni Graz als international kompetitiver Standort auszeichnet.



Caroline Schober-Trummler, Vizerektorin für Forschung und Internationales


Der Ausbau der Beteiligung der Med Uni Graz am europäischen Forschungsraum und am europäischen Rahmenprogramm HORIZON 2020 stellen gemeinsam mit der Intensivierung der Biomarkerforschung konkrete Entwicklungsziele im Forschungsbereich dar. „Durch die Konsolidierung von Stärkefeldern und Forschungsschwerpunkten wird kritische Masse erzeugt und hohe internationale Sichtbarkeit erreicht werden“, blickt Caroline Schober-Trummler in die Zukunft. „Nicht zuletzt durch die räumliche Zusammenführung am MED CAMPUS Graz werden neue Impulse gesetzt, Forschungskooperationen insbesondere zwischen klinischen und nicht-klinischen ForscherInnen zu intensivieren“, ergänzt Hellmut Samonigg. Die Schaffung bestmöglicher Rahmenbedingungen für die Forschung, u.a. durch die Intensivierung der erfolgreichen Kooperation von BioTechMed-Graz, sowie ein wertschätzendes, optimistisches Forschungsklima werden Schlüsselfaktoren für künftige Erfolge sein. Auch die Vorsitzende des Universitätsrates unterstreicht das Potenzial des Wissenschaftsstandortes. „Die erfolgreichen Kooperationen am Standort sind wesentlicher Teil der Grundlage für internationale Kooperationen, in denen sich Kompetenz und Know-how unserer Universität widerspiegeln werden“, blickt Cattina Leitner in die Zukunft.


Die Zukunft der Grazer Gesundheitsforschung basiert auf der kompetitiven medizinischen Grundlagenforschung in bestehenden Stärkefeldern unter Berücksichtigung aktueller thematischer Trends, dies unter Nutzung der höchst wertvollen Forschungsressource im klinischen Bereich. „Hochqualitative medizinische Wissenschaft am Standort ist unverzichtbar, um nachhaltig Spitzenmedizin am Puls der Zeit zu gewährleisten“, fasst Caroline Schober-Trummler zusammen.


Ausgezeichnete Lehrkonzepte mit Fokus auf Internationalisierung  

Mehr als 4.200 Studierende in den Studienrichtungen Humanmedizin, Zahnmedizin, Pflegewissenschaft, Medizinische Wissenschaft, dem PhD-Programm und mehr als 30 Universitätslehrgängen prägen das universitäre Leben an der Med Uni Graz. Die Ausbildung ist durch intensiven Kleingruppenunterricht mit früher Praxiserfahrung für Studierende gekennzeichnet und bereits mehrfach ausgezeichnet. So zeugen zum Beispiel der Staatspreis für exzellente Lehre „ars docendi“ oder die Verleihung des Dr. Michael Hasiba Preises für die hohe Qualität der universitären Lehre. Die Bibliothek der Med Uni Graz bietet den Studierenden die ideale Basis, um zu lernen und das Wissen zu vertiefen, ist sie doch bereits mehrfach als beste wissenschaftliche Bibliothek Österreichs ausgezeichnet worden.



Doris Lang-Loidolt, Vizerektorin für Studium und Lehre


Die Vermittlung praktischer Fertigkeiten an Österreichs erstem Clinical Skills Center sowie die Festigung der sozialen Kompetenzen werden auch zukünftig wichtige Säulen in der medizinischen Ausbildung darstellen. „Im Rahmen der Internationalisierungsstrategie hat die Med Uni Graz aktuell eine Kooperation mit der Association of American Medical Colleges abgeschlossen (AAMC). Die Initiative Global Health Learning Opportunities GHLO der AAMC ermöglicht den Studierenden der Med Uni Graz somit, künftig ein großes Angebot an begehrten Famulaturplätzen in den USA nutzen zu können“, gibt Doris Lang-Loidolt einen Ausblick. In einer Intensivierung der Zusammenarbeit in der studentischen Lehre mit den anderen österreichischen Medizinischen Universitäten sowie der Medizinischen Fakultät der Universität Linz sieht Cattina Leitner großes Potenzial für die Zukunft der Lehre an der Med Uni Graz, wo jährlich rund 400 MedizinerInnen und 100 PflegewissenschafterInnen ihr Studium erfolgreich abschließen und damit die wissenschaftliche Berufsvorbereitung für ihre Zukunft erhalten.


Seit der Autonomie der Universitäten wurden die Studienpläne an den Medizinischen Universitäten in Österreich, aber auch in benachbarten Ländern neu gestaltet. Im Aufbau sind sie einander ähnlich, im Detail jedoch oft sehr unterschiedlich gestaltet. Dies bedeutet für Studierende sehr häufig, wenn sie dem Internationalisierungs- und Mobilitätswunsch nachkommen wollen, eine oftmals fast unüberwindbare Hürde. Dies widerspricht dem Gedanken eines gesamteuropäischen Hochschulraums. „In den nächsten Jahren wird daher einer Harmonisierung der Studienpläne eine besondere Bedeutung zukommen müssen, dies auch in Hinblick auf den seit Mitte des letzten Jahres beschlossenen Gesamt-Österreichischen Ausbildungskatalog für Ärztinnen und Ärzte“, so Doris Lang-Loidolt.


Dynamische Strukturen: Die Med Uni Graz auf Erfolgskurs  

Rund 1.800 MitarbeiterInnen (in VZÄ) im wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Bereich geben der Medizinischen Universität Graz ihr Gesicht. Dabei versteht sich die junge Universität nicht als Ort der starren Strukturen, sondern als dynamischer Lebensraum zur Stärkung von Lehre, Forschung und PatientInnenbetreuung, was sich auch durch die Kooperation und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. (KAGes) ausdrückt. Dieses Erfolgsmodell ist nach wie vor beispiellos in Österreich.



Gerald Lackner, Vizerektor für Finanzmanagement, Recht und Personaladministration


Als erste Medizinische Universität in Österreich darf die Med Uni Graz bereits seit 2011 das AQA-Advanced - Zertifikat führen, wodurch der Institution das hohe Niveau des Qualitätsmanagementsystems in allen universitären Bereichen von Seiten der Austrian Agency for Quality Assurance (AQA) bestätigt wird. „Die Med Uni Graz bekam als erste Universität in Österreich und als vierte in Europa im Rahmen der „Europäischen Charter für ForscherInnen“ das Gütezeichen „Human Resources Excellence in Research“ der Europäischen Kommission verliehen“, berichtet Gerald Lackner. Damit weist sich die Med Uni Graz für WissenschafterInnen aus dem In- und Ausland als attraktive und karrierefördernde Arbeitgeberin aus.


Eine schlanke Universitätsverwaltung, nachhaltige Wirtschaftsmodelle und kurze Wege schaffen die ideale Basis für die stetige Weiterentwicklung von Studium, Lehre und Forschung an der Med Uni Graz. Im Fokus steht weiterhin die Entwicklung automatisierter Arbeitsabläufe, um Transparenz und Effizienz zu erhöhen bzw. Kommunikationsstrukturen und Steuerungsprozesse zu verbessern. „Die Verwaltungsprozesse werden dadurch gestrafft und die Anwendung einfacher“, fasst Gerald Lackner zusammen. Die Med Uni Graz wird auch weiterhin am kompetitiven Feld der Forschungsförderung und Auftragsforschung auf sehr hohem Niveau agieren.


Kooperationen zur Bündelung der Kräfte  

Eine Reihe wichtiger Kooperationen kennzeichnet das Portfolio der Medizinischen Universität Graz. So wurde beispielsweise jüngst eine zukunftsweisende Kooperation mit der Johannes Kepler Universität Linz geschlossen, womit sich die Med Uni Graz zunehmend zu einer österreichischen Drehscheibe in der ärztlichen Ausbildung entwickelt. Auch im steirischen Hochschulraum ist die Med Uni Graz eine starke Partnerin, was sich unter anderem durch die erfolgreiche Kooperation BioTechMed-Graz im Bereich der Life Sciences niederschlägt, welche mit der Eröffnung des NIKON Centers für hochauflösende Mikroskopie einen weiteren wichtigen Impuls erhalten hat. Weitere Kooperationen mit der Ludwig Boltzmann Gesellschaft, dem Human Technology Styria-Cluster oder der Christian Doppler Gesellschaft spiegeln die perfekte Symbiose von Wissenschaft und Wirtschaft wider. „Der Universitätsrat ist überzeugt, dass Rektor Hellmut Samonigg gemeinsam mit dem von ihm vorgeschlagenen und vom Universitätsrat gewählten Team, die kommenden Herausforderungen bestens bewältigen wird und die Med Uni Graz weiter als internationalen Forschungsstandort positioniert“, so Cattina Leitner abschließend.



Großes Medieninteresse

Presse-Information

  • TEXT
  • TEXT
  • TEXT
  • TEXT