Nachhaltig leben. lernen. forschen

Medizinische Universität Graz

Brille liegt neben einem Stapel Zeitungen

VLKÖ: Grazer Expertise

Alexander Rosenkranz und Lars-Peter Kamolz wurden als Experten in den Vorstand der leitenden Krankenhausärzte berufen.

Starkes nationales Netzwerk im Fokus


Im Rahmen der Generalversammlung des Verbandes der Leitenden Krankenhausärztinnen und -ärzte Österreichs (VLKÖ) wurde der Vorstand neu bestellt. Dabei wurden zwei Mitglieder der ProfessorInnenkurie der Medizinischen Universität Graz und klinische Abteilungsleiter am LKH-Universitätsklinikum Graz in führende Positionen des Verbandes berufen. Univ.-Prof. Dr. Alexander Rosenkranz, Klinische Abteilung für Nephrologie und bisher als Vertreter der Steiermark im Beirat, wurde zum Generalsekretär des VLKÖ gewählt. Neu in den Vorstand bestellt wurde Univ.-Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz, Klinische Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie.


Das primäre Ziel sieht Alexander Rosenkranz darin, ein starkes nationales Netzwerk mit LeiterInnen sowohl von klinischen Abteilungen im universitären Bereich als auch aus nicht-universitären Krankenhäusern und Einrichtungen aufzubauen. Durch die Vernetzung mit führenden Personen aus der Gesundheitspolitik soll wiederum - unabhängig von der Vertretung durch die Ärztekammer, deren Interessen als vielfältiger anzusehen sind - auf die besonderen Bedürfnisse und Herausforderungen für ärztliche LeiterInnen sowohl hinsichtlich struktureller als auch personeller Ausstattung hingewiesen werden und Lösungen für aktuelle und zukünftige Probleme gemeinsam erarbeitet werden.


Unser Gesundheitssystem steht vor dramatischen Umwälzungen, nicht nur im fachlichen Bereich (Stichwort personalisierte Medizin), sondern auch gesellschaftlich (Stichwort work-life-Balance), wodurch sich die Herausforderungen derzeit für ärztliche LeiterInnen dramatisch verändert haben. In einem ersten Schritt wird es im Juni dieses Jahrs ein Treffen mit führenden VertreterInnen des VLKÖs und der Ministerin für Gesundheit und Soziales, Beate Hartinger-Klein geben, wo die Anliegen der leitenden Ärztinnen und Ärzte in Österreich gegenüber der Politik artikuliert werden.


Alexander Rosenkranz und Lars-Peter Kamolz sehen sich hier in enger Abstimmung mit dem Vorstand des VLKÖs dazu aufgerufen, einen Wandel einzuleiten und damit die Führungsfunktion eines ärztlichen Leiters/ einer ärztlichen Leiterin modern und neu zu definieren und dafür in der Politik Verständnis zu wecken. Zusätzlich sehen sie auch einen regionalen Handlungsbedarf; Alexander Rosenkranz und Lars-Peter Kamolz sehen es als ganz wichtige Aufgabe auch gerade die Kooperation auf Leitungsebene zwischen den Häusern zu stärken und mittels partnerschaftlicher Ansätze neue Wege gemeinsam zu gehen.

 

Wer ist der VLKÖ?

Der VLKÖ ist die Vereinsplattform leitender Ärztinnen und Ärzte im Gesundheitswesen. Unser Hauptanliegen ist es, den sich rasch ändernden Positionen im österreichischen Gesundheitssystem gerecht zu werden und unsere Mitglieder in den aktuellen Erfahrungsaustausch einzubinden und teilhaben zu lassen. Wir halten engen Kontakt zu über 1.500 ärztlichen DirektorInnen und PrimarärztInnen und deren StellvertreterInnen in Österreich und vertreten deren Anliegen und Interessen. Unsere Mitglieder sind als leitende KrankenhausärztInnen unmittelbare EntscheidungsträgerInnen und haben einen fundierten Einblick in das österreichische Gesundheitswesen Gemeinsam verfügen wir über höchste fachliche Expertise und Kompetenz. Wir bilden Netzwerke und vermitteln Kontakte zwischen Politik, Industrie und Medizin.


Die Medizinische Universität Graz dankt Alexander Rosenkranz und Lars-Peter Kamolz für das Engagement und wünscht weiterhin viel Erfolg.

  • TEXT
  • TEXT
  • TEXT
  • TEXT