Teamleiterin: Nadine Jasmin Ortner
Fokus: Der Forschungsschwerpunkt liegt auf der Biophysik und Pathophysiologie spannungsabhängiger Kalziumkanäle. Diese steuern den Kalziumeinstrom in elektrisch erregbare Zellen und erfüllen wichtige Funktionen im Nerven-, Hormon-, Hör- und Herz-Kreislauf-System. Wir untersuchen mit elektrophysiologischen, pharmakologischen und molekularbiologischen Methoden sowie Zell- und Tiermodellen, wie genetische Varianten die Kanalfunktion verändern und Erkrankungen verursachen. Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen genetischer Veränderung, Kanalfunktion und klinischem Erscheinungsbild zu verstehen und daraus präzisionsmedizinische Therapieansätze abzuleiten.
Vernetzung: Kalziumkanäle wirken in komplexen Netzwerken – und auch unsere Forschung lebt von enger Zusammenarbeit. Zu unseren Partner*innen zählen Klaus Liedl, Stefanie Geisler, Frank Edenhofer und Christopher Esk (Universität Innsbruck), Monica Fernández-Quintero (Universität Kopenhagen), Gerald Obermair (Karl Landsteiner Privatuniversität Krems), Jochen Roeper (Goethe-Universität Frankfurt), Ute Scholl & Gabriel Stölting (Charité Berlin), Gerald Zamponi & Billie Au (University of Calgary), Jack Underwood (Cardiff University) sowie Norbert Weiss (Charles University Prag). Eine wichtige Verbindung zu Betroffenen und Familien bildet das globale Patient*innennetzwerk The VGCCC.