Anerkennungen

Die allgemeine gesetzliche Grundlage für die Anerkennung von Prüfungen, die für Studierende gilt, ist im Universitätsgesetz 2002 im § 78 zu finden, in dem u. a. steht, dass positiv beurteilte Prüfungen, die ordentliche Studierende an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung abgelegt haben, auf Antrag der oder des Studierenden bescheidmäßig anzuerkennen sind, soweit sie den im Curriculum vorgesehenen Prüfungen gleichwertig sind.

Ist diese Gleichwertigkeit zu mindestens 80 % vom Umfang und Inhalt her gegeben, kann man davon ausgehen, dass die Anerkennung durch den Dekan für studienrechtliche Angelegenheiten erfolgt.

Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass es sich im Anerkennungsverfahren um einen Individualbescheid des studienrechtlichen Organs handelt, der bis zu 2 Monate Zeit in Anspruch nehmen kann. Daher stellt diese Information eine allgemeine Richtlinie dar.

Bitte beachten Sie, dass ab dem Wintersemester 2022/23 aufgrund einer Novelle des Universitätsgesetzes Fristen für die Antragstellung auf Anerkennung gelten. Die Anerkennung für bereits vor der Zulassung absolvierte Prüfungen, andere Studienleistungen, Tätigkeiten und Qualifikationen ist bis spätestens Ende des zweiten Semesters zu beantragen. Sollten Sie diese Frist verstreichen lassen, können keine Anträge auf Anerkennung mehr eingebracht werden.