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Derzeit werden Ersatzteile für Rippen aus einem Stück Metall während einer Operation händisch zurecht gebogen und mit Schrauben am noch vorhandenen Knochen fixiert. Diese Metallrippen können sich jedoch an die ständigen Bewegungen des Brustkorbs nicht anpassen, früher oder später wird der Druck zu groß und es kommt zu Verformungen oder gar zum Ausreißen aus dem Knochen. Die*Der Patientin*Patient muss daraufhin nochmals operiert werden und das Spiel beginnt von neuem.

Ziel des P2.1 ist es daher, basierend auf genauen Patient*innendaten Rippenimplantate aus unterschiedlichen Metalllegierungen mittels 3D-Druck herzustellen, der flexibel genug ist, um sich den Bewegungen des Brustkorbs anzupassen und dem Druck standzuhalten. Ebenfalls müssen diverse Fixierungsmöglichkeiten am Knochen sowie unterschiedliche Oberflächengestaltungen untersucht werden.

Ansprechpartnerin

Univ.-Prof.in Dr.in
Freyja-Maria Smolle-Jüttner  
T: +43 316 385 13302