Gefäßchirurgie

Die Forschungstätigkeit ist Grundlage des Fachgebietes Gefäßchirurgie. Die Klinische Abteilung für Gefäßchirurgie ist an zahlreichen Forschungsarbeiten sowohl im klinischen Bereich als auch im Bereich der Grundlagenforschung beteiligt. Großer Wert wird auf die Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen gelegt.

    Forschungsschwerpunkte

    Forschung
    • Biomechanik von Gefäßwänden: In Kooperation mit der Technischen Universität Graz (Institut für Biomechanik, Gerhard A. Holzapfel) wird das biomechanische Verhalten von Gefäßwänden erforscht. Die Erkenntnisse dienen dem besseren Verständnis von Aneurysmarupturen und der Entwicklung von Gefäßprothesen.
    • Verwendung von ePTFE-Gefäßprothesen in der Dialyseshuntchirurgie: Untersucht wird, welche Parameter die Offenheit beeinflussen.
    • Glomustumor- Carotisparagangliom: Untersucht wird die Häufigkeit und Art von Mutationen und die Wahrscheinlichkeit für Paragangliome an anderen Lokalisationen sowie das Auftreten von Paragangliomen bei nahen Verwandten.
    • Validierung des Aortic Size Index: Dient zur Verbesserung der Indikationsstellung bei elektiver Korrektur eines infrarenalen Aortenaneurysmas.
    Forschung
    • Wachstum infrarenaler Aortenaneurysmata: Es werden bestimmte Marker entzündlicher Prozesse (neutrophil-to-lymphocyte ratio, monocyte-to-Jymphcyte ratio, platelet-to-lymphocyte ratio) als prädiktive Indikatoren für das Wachstum infrarenaler Aortenaneurysmata untersucht.
    • Qualitätssicherungsstudie: Follow-up von Carotisoperationen bei über 80-jährigen Patient*innen.
    • Qualitätssicherungsstudie: Carotisrevaskularisationen simultan mit Herz-Bypass-Operationen.
    • Delir und Demenz: Prävention, Diagnose und Therapie im chirurgischen Setting.
    • Einzel-Zell-Seguenzierung von Leukozyten im humanen arteriosklerotischen Plaque Experimentelle Studie zur Analyse von weißen Blutkörperchen im Plaquegewebe.